Wie klug muss man eigentlich sein, um die Bibel zu verstehen?

Es ist eine der Errungenschaften der Reformation, der Luthers und Calvins und Zwinglis, die Heilige Schrift aus dem Elfenbeinturm der verfassten Religiosität zu entwenden und für das einfache Volk zugänglich zu machen.

Gestern abend habe ich einen Teil des „Philosophischen Quartetts“ im Fernsehen gesehen. Vier Denker und Philosophen unserer Zeit diskutierten über den Papst, die Schrift und „Offenbarungsreligion“.Vielleicht lag es daran, dass ich nebenher den Adventskalender für meine Kinder eingepackt habe, vielleicht hätte ich besser nicht Naturwissenschaften studieren sollen. Verstanden habe ich jedenfalls nur, dass die vier Jungs wohl verstanden haben, wie die Bibel zu verstehen sei.

Calvin hat einmal geschrieben: „Alles was ich im Sinn hatte, ist das Lesen der Heiligen Schrift auch denen zu ermöglichen, die einfach und ungebildet sind.“

Ob Calvin auch bei den anderen Erfolg gehabt hat, da habe ich seit gestern abend mal wieder ein paar Zweifel mehr…