Es gibt zwei verschiedene Arten, durchs Leben zu gehen – als Geber oder als Nehmer.

Geber gehen mit offenen Händen durchs Leben. Sie wissen: Viele wichtige Dinge im Leben bekomme ich geschenkt: Die Zeit, die mir jemand widmet. Spontane Hilfsbereitschaft. Wahre Liebe. Sinn und Bedeutung meines Lebens. Und weil sie sich beschenkt wissen, sind sie freigiebig anderen Menschen gegenüber. Sie leben mit offenen Händen.

Nehmer dagegen leben oft mit  geschlossener Faust. Mit viel Kraft und Energie erkämpfen sie sich Wohlstand, Besitz, Einfluss, Macht und das Rechthaben. Und was Nehmer einmal haben, das halten sie fest. Niemand und nichts darf es ihnen nehmen!

Gott sagt dazu: Ob du anderen Menschen gegenüber als Nehmer oder als Geber lebst – das spricht Bände über dein Herz. Wer sich im Herzen beschenkt, gesegnet und geliebt weiß, der kann riskieren, mit offenen Händen zu leben. Wer dagegen im Herzen Angst hat, ob er wirklich geliebt und sicher ist – der lebt oft auch mit geschlossener Faust.

Im Alten Testament schreibt Gott das seinen Leuten einmal so ins Stammbuch: „Du sollst du dein Herz nicht verhärten und deine Hand nicht zuhalten gegenüber deinem armen Bruder

Was sagen Sie dazu? Werfen Sie doch jetzt gleich mal einen Blick auf Ihre Hände. Schließen Sie sie zur Faust, und öffnen Sie Ihre Hände wieder. Denken Sie daran, womit Gott Sie beschenkt und gesegnet hat. Und jetzt entscheiden Sie, wie Sie heute leben möchten – als Nehmer oder als Geber.

 

(erschienen in der Sendereihe Anstoß bei ERF Plus)