Kategorie: Jesus // Inspiration

Gott für Arme

Was hat Gott mit Geld zu tun?

Vor zweitausend Jahren, zur Zeit von Jesus, haben die Leute Gott und Geld oft zusammen gedacht. Die Reichen hatten es in den Augen der Armen geschafft – nicht nur hier auf der Erde, sondern auch in den Himmel.

Aber dann tritt Jesus auf den Plan, der Zimmermannssohn aus der Provinz. Jesus gehört nicht zu den Angesehen und Reichen, nicht zur religiösen Führungselite. Und die Leute fragen ihn: „Bist du wirklich der Sohn Gottes? Woran sollen wir erkennen, dass Gott wirklich durch dich am Werk ist?“

Im Matthäusevangelium in Kapitel 11 können wir nachlesen, wie Jesus auf diese Frage antwortet. Er erklärt ihnen: „Schaut euch doch an, was passiert. Schaut euch an, was Gott durch mich tut!“

Und dann zählt Jesus auf: Blinde sehen. Lahme gehen. Aussätzige werden geheilt. Taube hören. Tote werden auferweckt. Alles spektakulär, aber ich glaube für die Leute nicht wirklich überraschend. Aber dann, als Letztes, kommt das Unerwartete: Den Armen wird Gottes gute Botschaft verkündet.

Jesus sagt: Denen ohne Ansehen und Reichtum, denen, die von Gott nichts zu erwarten hatten, denen gilt die gute Nachricht. Gott steht nicht auf der Seite der Sieger, er wendet sich den Verlierern zu.

Gott kann man eben nicht kaufen. Aber das braucht man auch nicht, denn Gottes Zuwendung gibt es kostenfrei für alle, die ihre Hoffnung auf ihn setzen.

Das ist wirklich eine gute Nachricht – für alle.

 

(erschienen in der Sendereihe Anstoß bei ERF Plus)

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In Schimpf und Schande

Wissen Sie, wovor die meisten Menschen am meisten Angst haben?

Vor einiger Zeit habe ich eine Untersuchung darüber gelesen. Dabei wurde am häufigsten die Angst vor dem Sterben genannt. Und gleich auf Platz Nummer zwei: Die Angst, zu einer großen Zahl von Menschen sprechen zu müssen.

Ich glaube, dahinter steht die Angst, sich gründlich zu blamieren. Vor allen anderen zu versagen und von allen anderen verurteilt zu werden. In Schimpf und Schande dazustehen. Diese Angst vor Schande berührt einen verborgenen und verwundbaren Punkt der menschlichen Persönlichkeit. Es gibt wenige Menschen, denen egal ist, was die anderen denken. Bei Politikern gehört das öffentliche Reden ja zum Beruf, doch auch sie sorgen sich darum, dass sie in einem positiven Licht erscheinen. „Öffentliche Schande“ – das ist in solchen Berufen oft das Ende der Karriere.

Wie gut, dass Gott direkt in Ängste hinein sprechen kann. Diese Erfahrung haben Menschen seit Jahrtausenden mit Gott gemacht. So hat Gott seinem Volk Israel vor mehr als zweitausend Jahren im Buch des alttestamentlichen Propheten Jesaja zugesprochen:

Fürchte dich nicht, denn du sollst nicht zuschanden werden!

Du sollst nicht zuschanden werden. Du sollst nicht zur Schande werden. Ich werde dich vor der Verurteilung der anderen schützen. Fürchte dich nicht!

Ich weiß nicht, wovor Sie gerade Angst haben. Aber ich weiß: Im Vertrauen auf Gott können auch Sie die Ermutigung persönlich nehmen:

Fürchte dich nicht, denn du sollst nicht zuschanden werden!

 

(erschienen in der Sendereihe Anstoß bei ERF Plus)

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Das Massaker in der Kirche – und Gott?

Am Morgen des 5. November betritt ein bewaffneter Mann die First Baptist Church in der amerikanischen Kleinstadt Sutherland Springs. Mit einem Sturmgewehr feuert er auf die Christen, die gerade Gottesdienst feiern. 26 Menschen sterben. Männer, Frauen, Kinder.

Wie hat sich die Tat genau abgespielt? Was war das Motiv des Schützen? Wie kann man so etwas künftig verhindern? Was ist los mit den USA? Und: Wo ist Gott? (mehr …)

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