Kategorie: Jesus // Inspiration

Neustart für die Seele

Morgens um halb neun in Deutschland: In Zehntausenden von Büros setzen sich Menschen vor ihren Computer und drücken auf den Einschaltknopf. Danach heißt es noch kurz warten, bis der Rechner hochfährt ist und einsatzbereit ist.

Auch wenn das Ganze einen Moment dauert – eigentlich ist so ein Neustart eine praktische Sache: Alte Dateien werden bereinigt, Programme neu eingerichtet, alles wird so vorbereitet, dass man mit der Arbeit loslegen kann.

So einen morgendlichen Neustart brauche ich auch für meine Seele. (mehr …)

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Glauben heißt nicht einfach Glauben

„Das kann man nicht verstehen. Das muss man einfach glauben…“ – dieser Satz hat mich immer schon geärgert. Besonders damals, als ich im Teenager-Alter anfing, mich mit dem christlichen Glauben auseinander zu setzen. Ich hatte viele kritische Fragen und war für glaubende Gesprächspartner wohl nicht immer ein bequemes Gegenüber. Manchmal, wenn jemand nicht mehr weiter wusste, kam dann dieser Satz: „Das kann man nicht verstehen. Das muss man einfach glauben…“

Ich muss gestehen: Wenn mir jemand nahelegt, mein Verstehen aufzugeben und stattdessen einfach zu akzeptieren, was er sagt, dann werde ich allergisch, bis heute.

Denn der christliche Glaube ist kein passives Unterwerfen unter religiöse Regeln wider besseres Wissen. Auch wenn ich als Geschöpf meinen Schöpfer mit meinen zwei bis drei Pfund grauer Masse zwischen den Ohren am Ende doch nur bruchstückhaft erkennen kann – christlicher Glaube ist aktives Gottvertrauen!

Daran erinnert der Apostel Paulus, wenn er an die Gemeinde in Thessaloniki schreibt: Prüft alles und das Gute behaltet.

Wer glaubt, gibt sein Gehirn eben nicht an der Garderobe ab. Sondern fragt aktiv und bewusst, nach bestem Wissen und Gewissen und mit Offenheit für das übernatürlich Reden Gottes.

Ich lade Sie ein, heute ganz neu, aktiv und bewusst nach Gottes Reden in Ihrem Leben zu fragen. Seien Sie gespannt, welche Entdeckungen sie machen werden!

 

(erschienen in der Sendereihe Anstoß bei ERF Plus)

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Gott sehen

Während meines Studiums habe ich eine Zeit lang in einer Wohngemeinschaft gelebt. Einmal hatte ich einen Mitbewohner, dessen Zimmer das reinste Chaos war – Bücher, Essensreste, Möbel, die er vom Sperrmüll geholt hatte.

Dieses Durcheinander war ein Spiegelbild seines Inneren. Selbst bei kleinen Entscheidungen war er zwischen Für und Wider hin- und hergerissen. Harmlose Kommentare seiner Mitstudenten ließen ihn tagelang grübeln, wie sie wirklich gemeint sein könnten. Und wenn sich jemand für ihn einsetzte, erkannte er das vor lauter Gedankenwirrwarr oft nicht.

So geht es uns Menschen manchmal mit Gott: Unsere Gedanken und Motive sind ein solches Durcheinander, dass wir Gott kaum noch erkennen können. Wir sind so beschäftigt und gefangen in uns selbst, dass Gottes Güte und seine Wirkung in dieser Welt für uns unerkennbar bleibt. Glücklich macht das nicht. Aber wir sind auch nicht zum Unglücklichsein verdammt.  Jesus hat einmal gesagt:

Glücklich sind, die ein reines Herz haben, denn sie werden Gott sehen.

Ein „reines Herz“, das klingt etwas altmodisch, ist  aber absolut erstrebenswert: Eine aufgeräumte Seele. Klarheit in Gedanken. Aufrichtigkeit in den Motiven. Gutes gut finden und Abstand zu dem halten, was belastet und zerstört.

Je aufgeräumter meine Seele ist, desto klarer ist mein Blick auf Gottes Wesen und Wirklichkeit. Und das macht glücklich. Sagt Jesus – und ist meine Erfahrung. Probieren Sie’s aus!

 

(erschienen in der Sendereihe Anstoß bei ERF Plus)

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