Kategorie: Jesus // Inspiration

Es gibt einen Gott, und er ist nicht du

Mögen Sie Kriminalfilme? Dann kennen Sie bestimmt die Szene, in der einem Verdächtigen nach der Verhaftung erklärt wird, dass er nun das Recht auf einen Anruf hat. In so einer Situation wird jeder genau überlegen, wen man anruft. Nicht auf die Tätigkeit des Telefonieren an sich kommt es an, sondern auf das Gegenüber am anderen Ende der Leitung.

Genauso ist das mit dem Glauben. Glauben habt ein Gegenüber, der ich Glauben entgegenbringe. Wer das ist, ist wichtig. Nicht auf die Tätigkeit des Glaubens an sich kommt es an, sondern auf das Gegenüber. Das ist das, was Christen glauben: Glaube ist kein Selbstgespräch, Gott ist tatsächlich am anderen Ende der Leitung, es lohnt sich, ihn anzurufen.

Man kann das auch so ausdrücken: (mehr …)

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Was möchtest du wirklich?

Was möchtest du wirklich?

Diese Frage stellen sich Menschen meistens an entscheidenden Weggabelungen im Lebenslauf: Welcher Beruf interessiert dich? Möchtest du ihn wirklich heiraten? Wie denkst du über Kinder? Und natürlich in der Midlife-Crisis: Was möchte ich noch erreichen im Leben?

Was möchtest du wirklich?

Diese Frage stellt mich vor die Wahl, was mir wirklich wichtig ist. Gott hat diese Frage einmal einem Menschen gestellt. Ungefähr im Jahr 1000 vor Christus war das, als Gott dem jungen König Salomo im Traum erschien und ihn aufforderte: „Bitte, was ich dir geben soll!“

Salomo, was möchtest du wirklich?

Es ist nicht überliefert, wie lange Salomo überlegt hat. Am Ende bittet er Gott um ein belehrbares Herz und Weisheit im Umgang mit seiner Macht. Gott gefiel dieser Wunsch offenbar, denn er antwortet Salomo: Du hättest dir langes Leben oder Reichtum oder den Tod deiner Feinde wünschen können. Stattdessen hast du mich um Einsicht gebeten, damit du gerecht regieren kannst. Darum werde ich deine Bitte erfüllen.

Salomo hätte um eine langjährige Herrschaft bitten können. Oder um eine glorreiche Herrschaft. Oder um eine unangefochtene Herrschaft. Eigennützige Ziele, die manche Menschen mit Macht immer wieder gesucht haben und bis heute suchen. Aber Salomo entscheidet sich anders. Er sucht nicht den eigenen Vorteil, sondern will seine Macht zum Wohl der Menschen einsetzen, die ihm anvertraut sind.

Wie gut, wenn Menschen mit Macht das wirklich wollen. An Salomo erkenne ich: Gott will das auch.

 

(erschienen in der Sendereihe Anstoß bei ERF Plus)

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Was Gott treibt

„Was treibt der eigentlich?“ – Haben Sie sich das schon einmal gefragt?

Vielleicht hatten Sie einmal einen Chef, der sich in seinem Büro hinter verschlossenen Türen verschanzte. Oder vielleicht hatten Sie einmal einen Bürgermeister, dessen Politik Ihnen völlig undurchsichtig schien.

„Was treibt der eigentlich?“

Diese Frage zielt zunächst auf das, was jemand tut, womit er sich beschäftigt. Dahinter steht aber eine zweite, tiefer gehende Frage: Was treibt die Person eigentlich an? Welches Ziel verfolgt sie?

Die Antwort wird oft erst im Rückblick klar. Wenn ein Fazit gezogen wird, zum Beispiel bei der Pensionierung des Chefs oder der Abwahl des Bürgermeisters.

Was tut der eigentlich? Welches Ziel verfolgt er? – diese beiden Fragen lassen sich auch mit Blick auf Gott stellen. (mehr …)

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