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	<title>Pixelpastor</title>
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	<description>Being quite certain there&#039;s no catch, no limit to the goodness of God&#039;s intentions and his power to carry them out...</description>
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		<title>Warum bist du hier?</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Feb 2012 08:23:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pixelpastor</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Geburtenrückgang, Fachkräftemangel, &#8220;war for talents&#8221; &#8211; zunehmend wird es für Firmen immer schwieriger, talentierte und hochmotivierte Mitarbeiter zu gewinnen und dauerhaft zu halten. Gerade heute erscheint bei Spiegel Online ein Artikel über &#8220;Gehätschelte Mitarbeiter&#8220;; Tenor: Nie waren gute Mitarbeiter so wertvoll wie heute. Gleichzeitig werden Arbeitsplätze, wo vor allem niedrige Stückkosten zählen, zunehmend nach Asien [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Geburtenrückgang, Fachkräftemangel, &#8220;war for talents&#8221; &#8211; zunehmend wird es für Firmen immer schwieriger, talentierte und hochmotivierte Mitarbeiter zu gewinnen und dauerhaft zu halten. Gerade heute erscheint bei Spiegel Online ein Artikel über &#8220;<a href="http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/0,1518,815578,00.html" target="_blank">Gehätschelte Mitarbeiter</a>&#8220;; Tenor: Nie waren gute Mitarbeiter so wertvoll wie heute. Gleichzeitig werden Arbeitsplätze, wo vor allem niedrige Stückkosten zählen, zunehmend nach Asien ausgelagert. Die Muskeln werden outgesourct, Hirn und Herz sollen möglichst gesund erhalten werden.</p>
<p>Sicher haben viele Unternehmen und Organisationen tatsächlich eine Menge Nachholbedarf in Sachen Personalentwicklung. Vorbei sind die Zeiten, wo die Leute doch &#8220;froh sein können bei uns arbeiten zu dürfen&#8221; &#8211; zumindest was die gehobenen Positionen mit Gestaltungsspielraum angeht. Und das ist auch gut so. Mitarbeiter, die das Potential haben den Kurs des Ganzen nachhaltig positiv verändern zu können, können auswählen, für welchen Job sie Hirn und Herz einsetzen wollen.</p>
<p>Und gerade weil sie so frei auswählen können, darf es nicht zuerst um die exorbitante Vergütung oder die coole Arbeitskultur oder den Billardtisch im Großraumbüro gehen.  Sondern um die ganz persönliche Antwort auf die Warum-Frage: Warum bin ich heute morgen zur Arbeit gekommen? Warum will ich Zeit und Kraft und Nerven für diesen Job investieren? Warum bin ich hier?</p>
<p>Die Warum-Frage ist auch die Frage nach Lebensberufung. Und nach der Wegweisung Gottes für das eigene Leben (falls man an ihn glaubt). Der Warum-Frage sollten sich Arbeitgeber genauso stellen wie ihre Arbeitnehmer. Jede Wette: Wer als Arbeitnehmer die Warum-Frage nicht wirklich beantworten kann, wird eine Organisation irgendwann innerlich oder äußerlich verlassen. Und wer als Arbeitgeber die Warum-Frage nicht wirklich beantworten kann, wird seine besten Leute über kurz oder lang verlieren &#8211; da helfen auch keine Billardtische im Großraumbüro.</p>
<p>Warum bist du heute morgen zur Arbeit gekommen?</p>
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		<title>Was für Jesus zählt</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Feb 2012 22:39:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pixelpastor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Handeln]]></category>
		<category><![CDATA[Praxis]]></category>
		<category><![CDATA[Theorie]]></category>
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		<description><![CDATA[Wie findet Jesus, was du denkst? Vielleicht klingt die Frage etwas seltsam &#8211; aber ich glaube nicht wenige unserer geistlichen Gedankengebäude haben sich dieser Frage niemals stellen müssen. Zu selbstzufrieden sind wir damit, dass wir (a) theologisch richtig liegen / (b) es ernsthaft genug meinen / (c) auf der richtigen Seite stehen &#8211; Zutreffendes bitte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie findet Jesus, was du denkst? Vielleicht klingt die Frage etwas seltsam &#8211; aber ich glaube nicht wenige unserer geistlichen Gedankengebäude haben sich dieser Frage niemals stellen müssen. Zu selbstzufrieden sind wir damit, dass wir (a) theologisch richtig liegen / (b) es ernsthaft genug meinen / (c) auf der richtigen Seite stehen &#8211; Zutreffendes bitte ankreuzen.</p>
<p>Aber könnte es sein, dass sich Jesus gar nicht so sehr dafür interessiert, was wir uns gedacht haben?</p>
<p>Ich finde: Ja. Denn es gibt einen Präzedenzfall, der im Markusevangelium so beschrieben wird (<a href="http://www.bibleserver.com/text/LUT/Markus14%2C3-9" class="bibleserver extern" target="_blank">Markus 14, 3-9</a>):</p>
<blockquote><p> Jesus war in Betanien bei Simon dem Aussätzigen zu Gast. Während der Mahlzeit kam eine Frau mit einem Alabastergefäß voll echtem, kostbarem Nardenöl. Sie zerbrach das Gefäß und goss Jesus das Öl über den Kopf. Einige der Anwesenden waren empört. »Was soll das, dieses Öl so zu verschwenden?«, sagten sie zueinander. »Man hätte es für mehr als dreihundert Denare verkaufen und das Geld den Armen geben können!« Und sie machten der Frau heftige Vorwürfe. Aber Jesus sagte: »Lasst sie! Warum macht ihr es der Frau so schwer? Sie hat ein gutes Werk an mir getan. Arme wird es immer bei euch geben, und ihr könnt ihnen Gutes tun, sooft ihr wollt. Mich aber habt ihr nicht mehr lange bei euch. Sie hat getan, was sie konnte: Sie hat meinen Körper im Voraus für mein Begräbnis gesalbt. Ich sage euch: Überall in der Welt, wo man das Evangelium verkünden wird, wird man sich auch an sie erinnern und von dem reden, was sie getan hat.«</p></blockquote>
<p>Da sind die einen, die das Richtige denken: &#8220;Man hätte es für mehr als dreihundert Denare verkaufen und das Geld den Armen geben können!&#8221; (ich habe den Verdacht, dass Jesus sich besonders wenig für solche Dinge interessiert, die wir im Konjunktiv im Kopf haben &#8211; man hätte / könnte / sollte). Und da ist eine Frau, die &#8220;getan hat, was sie konnte&#8221;. Eine Frau, von der Jesus sagt &#8220;Sie hat ein gutes Werk an mir getan&#8221;. Eine Frau, die Jesus in Schutz nimmt vor den gewissenhaften Denkern (&#8220;Lasst sie! Warum macht ihr es der Frau so schwer?&#8221;).</p>
<p>Für Jesus zählt in diesem Moment nicht, was die einen denken. Sondern was die eine, unbekannte Frau tut. Sie versteht längst nicht alles an Theologie, was es an der kommenden Kreuzigung und Auferstehung von Jesus zu verstehen gibt. Aber sie tat &#8220;was sie konnte&#8221;.</p>
<p>Atemberaubend: Was sie tut, zählt für Jesus so sehr, dass er seinen Freunden ankündigt: &#8220;Überall in der Welt, wo man das Evangelium verkünden wird, wird man sich auch an sie erinnern und von dem reden, was sie getan hat&#8221;. Und tatsächlich &#8211; heute, 2000 Jahre später, in einem anderen Teil der Erde, wissen wir noch immer von dem was eine unbekannte, ungebildete, gesellschaftlich unbedeutende und theologisch ziemlich ahnungslose Frau getan hat.</p>
<p>Was für Jesus zählt ist nicht, was wir nur denken. Sondern das was wir auch tatsächlich tun.</p>
<p>Traust du dich, mutig zu beten? Wenn ja, könnten wir beide mit diesem Gebet anfangen: &#8221;Herr hilf mir, weniger oft richtig zu denken &#8211; aber dafür öfter richtig zu handeln. Und zu tun, was ich kann &#8211; und was für dich wirklich zählt.&#8221;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Die Herodes-Falle</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 10:22:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pixelpastor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Charakter]]></category>
		<category><![CDATA[Fehler]]></category>
		<category><![CDATA[Image]]></category>
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		<category><![CDATA[Macht]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist eine Affäre um Macht und Moral, ein Tanz zwischen Interessen und Intrigen &#8211; und eine Auseinandersetzung zwischen Religion und Politik. Ein Lehrstück für alle, die Leitungsverantwortung tragen. Die Berichterstattung darüber ist schonungslos &#8211; wir finden die Einzelheiten im Neuen Testament in Markus 6: Hauptperson ist Herodes Antipas, der vor 2000 Jahren zusammen mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist eine Affäre um Macht und Moral, ein Tanz zwischen Interessen und Intrigen &#8211; und eine Auseinandersetzung zwischen Religion und Politik. Ein Lehrstück für alle, die Leitungsverantwortung tragen. Die Berichterstattung darüber ist schonungslos &#8211; wir finden die Einzelheiten im Neuen Testament in <a href="http://www.bibleserver.com/text/LUT/Markus6" target="_blank">Markus 6</a>:</p>
<p>Hauptperson ist Herodes Antipas, der vor 2000 Jahren zusammen mit seinen zwei Brüdern Herodes Archelaus und Herodes Philippus die Herrschaft über die römische Provinz Judäa inne hat. Er hat die Autorität über einen Teil der Provinz &#8211; Galiläa und Peräa &#8211; von seinem Vater Herodes der Große übernommen und übt die Verwaltung als Vasall der im Volk ungeliebten römischen Besatzungsmacht aus (man mag sich das ein wenig ähnlich vorstellen wie im Fall von Ramsan Kadyrow in Tschetschenien heute). Bis auf die Loyalität gegenüber dem Kaiser in Rom kann Herodes Antipas tun und lassen, was er will. Und da es vor 2000 Jahren keine freien Wahlen und keinen Enthüllungsjournalismus gab, tut er das auch &#8211; lässt sich von seiner Frau Phasaelis scheiden und nimmt Herodias, die Frau seines Bruders, zur Frau.</p>
<p>Für den Volk ist das nur ein weiteres Zeichen der moralischen Verfallenheit der Herodes-Sippe &#8211; aber ein Mann namens Johannes sieht sich in der Verantwortung, die Maßstäbe Gottes für Ehe und Leiterschaft öffentlich klar zu benennen. Johannes bezieht klar Position gegen Entscheidung und Lebensstil des Regenten. Johannes beweist Rückgrat; er muss sagen, was ein Mann Gottes sagen muss. Und wird dafür &#8211; es kann Johannes nicht wirklich gewundert haben &#8211; aus dem Verkehr gezogen und ins Gefängnis geworfen. Herodes traut sich aber nicht, ihn hinzurichten, denn er kann den Eindruck nicht abschütteln, es mit einem Mann Gottes zu tun zu haben. Er mag Johannes Kritik nicht annehmen, aber irgendetwas lässt ihn die Nähe zu diesem seltsamen Mann Gottes suchen:</p>
<blockquote><p>&#8220;Herodes fürchtete Johannes, weil er wusste, dass er ein frommer und heiliger Mann war, und hielt ihn in Gewahrsam; und wenn er ihn hörte, wurde er sehr unruhig; doch hörte er ihn gern.&#8221; (<a href="http://www.bibleserver.com/text/LUT/Markus6,20" target="_blank">Markus 6,20</a>)</p></blockquote>
<p>Eines Tages spitzt sich die Lage dramatisch zu. Und Herodes, der große Leiter, sieht es nicht kommen. Dafür macht er umso größere Versprechungen:</p>
<blockquote><p>&#8220;Und es kam ein gelegener Tag, als Herodes an seinem Geburtstag ein Festmahl gab für seine Großen und die Obersten und die Vornehmsten von Galiläa. Da trat herein die Tochter der Herodias und tanzte und gefiel Herodes und denen, die mit am Tisch saßen. Da sprach der König zu dem Mädchen: Bitte von mir, was du willst, ich will dir&#8217;s geben. Und er schwor ihr einen Eid: Was du von mir bittest, will ich dir geben, bis zur Hälfte meines Königreichs.&#8221; (<a href="http://www.bibleserver.com/text/LUT/Markus6,21-23" target="_blank">Markus 6, 21-23</a>)</p></blockquote>
<p>Niemand zwingt Herodes, seine Stieftochter so für ihren Auftritt zu belohnen. Niemand zwingt ihn, sich öffentlich mit einem Eid an sie zu binden. Und schon gar nicht wegen eines einzigen Tanzes. Vielleicht hat sich Herodes gedacht, der Weg zum Herzen einer Frau führt über das Belohnen ihrer Tochter. Vielleicht wollte er vor der High Society in Galiläa damit prahlen, wie innig die Beziehungen zur Familie seiner neuen Frau sind. Vielleicht war er auch einfach nur betrunken und nicht mehr voll zurechnungsfähig. Was auch immer die Gründe gewesen sind &#8211; das Unheil für den Gefangenen Johannes nimmt seinen Lauf:</p>
<blockquote><p>&#8220;Und sie ging hinaus und fragte ihre Mutter: Was soll ich bitten? Die sprach: Das Haupt Johannes des Täufers. Da ging sie sogleich eilig hinein zum König, bat ihn und sprach: Ich will, dass du mir gibst, jetzt gleich auf einer Schale, das Haupt Johannes des Täufers. Und der König wurde sehr betrübt. Doch wegen des Eides und derer, die mit am Tisch saßen, wollte er sie keine Fehlbitte tun lassen. Und sogleich schickte der König den Henker hin und befahl, das Haupt des Johannes herzubringen. Der ging hin und enthauptete ihn im Gefängnisund trug sein Haupt herbei auf einer Schale und gab&#8217;s dem Mädchen und das Mädchen gab&#8217;s seiner Mutter.&#8221; (<a href="http://www.bibleserver.com/text/LUT/Markus6,24-28" target="_blank">Markus 6, 24-28</a>)</p></blockquote>
<p>Eine gehorsame Tochter fragt ihre Mutter um Rat. Und die sieht ihre Chance, den unliebsamen Kritiker Johannes ein für alle Mal zum Schweigen zu bringen. Wenigstens war Herodes &#8220;sehr betrübt&#8221; &#8211; aber dennoch tut er etwas, das er ursprünglich nie wollte. Er, der nur vom Kaiser in Rom Anweisung entgegen nehmen musste, der als &#8220;Leiter&#8221; uneingeschränkte Macht und Autorität besitzt, hat sich in eine Sackgasse manövriert, aus der er nicht mehr herauskommt.</p>
<p>Leiter können das &#8211; sich in eine Sackgasse manövrieren. So wie bei Herodes sind es oft nicht die Umstände an sich &#8211; die Entwicklung des Marktes, schwierige Mitarbeiter, die schwachen Finanzen &#8211; die einen Leiter unfrei machen, sondern es ist eine Kette eigener Fehlentscheidungen.</p>
<p>Die &#8220;Herodes-Falle&#8221; besteht aus einer Verkettung von vier Fehlern, die Herodes Antipas als Leiter gemacht hat (die Tatsache, dass er kein lupenreiner Demokrat war, mal ganz außen vor gelassen):</p>
<p><strong>1. Fehler:</strong> Herodes Antipas trifft eine unmoralische Entscheidung und heiratet Herodias. Nur weil niemand die Macht oder das Interesse hat, ihm in den Arm zu fallen, heißt das nicht dass sein Handeln richtig ist. Oder dass es frei von späteren Konsequenzen sein würde.</p>
<p><strong>2. Fehler:</strong> Im Konflikt mit Johannes zeigt Herodes Antipas keine klare Reaktion. Er lässt ihn einsperren, aber nicht hinrichten. Er hört Johannes zu, aber er zieht keine Konsequenzen aus seinen Worten. Er will dem Mann Gottes nahe sein, aber die Autorität Gottes erkennt er nicht an.</p>
<p><strong>3. Fehler:</strong> Im Überschwang des Augenblicks gibt Herodes Antipas öffentlich ein unvorsichtiges Versprechen ab. Er überlegt nicht vorher, was &#8220;halbes Königreich&#8221; alles bedeuten könnte. Er macht sich ohne Not unfrei. Er verleiht jemandem Macht ohne einschätzen zu können, was diese Person mit der verliehenen Macht tun wird.</p>
<p><strong>4. Fehler</strong>: Im entscheidenden Moment hat Herodes Antipas Angst vor einem persönlichen Gesichtsverlust &#8211; und trifft eine Entscheidung, deren Konsequenzen er nicht zurückholen kann. Er mag in diesem Moment wirklich Einsicht in seine bisherigen Fehler haben &#8211; aber ihm ist wichtiger, was die Leute denken, als umzukehren und sich aus der Sackgasse zu befreien.</p>
<p>Und so stirbt Johannes der Täufer, der letzte Mann Gottes in einer langen Tradition des Alten Testaments. Er stirbt, weil Herodes Antipas sein Gesicht in den Augen seiner Gäste wahren wollte. Wenn Leiter Fehler machen, leiden Menschen. In der &#8220;Herodes-Falle&#8221; gerät nicht nur der Leiter selbst in Not, sondern zieht andere in Mit-Leiden-Schaft.</p>
<p>Unmoralische Entscheidungen, keine klare Reaktion auf Konflikte, unvorsichtige Versprechungen, Angst vor Gesichtsverlust &#8211; die Charakterschwächen des &#8220;Leiters Herodes&#8221; werden hier mehr als deutlich. Denn Charakter ist nicht Image. Sondern was in meinem Herzen vorgeht, auch wenn es äußerlich niemand sieht. Ich wünsche allen Leitern, wo auch immer sie in dieser Welt oder im Reich Gottes Verantwortung tragen, dass sie die Herodesfalle vermeiden und sich nicht in eine Sackgasse manövrieren. Unmoralische Entscheidungen, keine klare Reaktion auf Konflikte, unvorsichtige Versprechungen, Angst vor Gesichtsverlust &#8211; wo bist du als Leiter am meisten gefährdet?</p>
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		<title>Gott im Boot</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 09:37:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pixelpastor</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gott kann manchmal fast unerträglich sein. Zumindest wenn man so ist wie ich. Aber damit bin ich ziemlich sicher nicht alleine. Jesus hat seine Freunde schon vor 2000 Jahren an den Rand der Verzweiflung manövriert. Die Geschichte passiert am Ufer eines großen Sees, und die Bibel berichtet das weitere Geschehen wie folgt (Markus 4, 35-41): [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gott kann manchmal fast unerträglich sein. Zumindest wenn man so ist wie ich. Aber damit bin ich ziemlich sicher nicht alleine. Jesus hat seine Freunde schon vor 2000 Jahren an den Rand der Verzweiflung manövriert. Die Geschichte passiert am Ufer eines großen Sees, und die Bibel berichtet das weitere Geschehen wie folgt (<a href="http://www.bibleserver.com/text/LUT/Markus4,35-41" target="_blank">Markus 4, 35-41</a>):</p>
<blockquote>
<div>Und am Abend desselben Tages sprach er zu [seinen Freunden]: Lasst uns hinüberfahren [ans gegenüberliegende Ufer].</div>
<div>Und sie ließen das Volk gehen und nahmen ihn mit, wie er im Boot war, und es waren noch andere Boote bei ihm.</div>
<div>Und es erhob sich ein großer Windwirbel und die Wellen schlugen in das Boot, sodass das Boot schon voll wurde.</div>
<div>Und er war hinten im Boot und schlief auf einem Kissen. Und sie weckten ihn auf und sprachen zu ihm: Meister, fragst du nichts danach, dass wir umkommen?</div>
<div>Und er stand auf und bedrohte den Wind und sprach zu dem Meer: Schweig und verstumme!</div>
<div>Und der Wind legte sich und es entstand eine große Stille.</div>
<div>Und er sprach zu ihnen: Was seid ihr so furchtsam? Habt ihr noch keinen Glauben?</div>
<div>Sie aber fürchteten sich sehr und sprachen untereinander: Wer ist der? Auch Wind und Meer sind ihm gehorsam!</div>
</blockquote>
<div>Eigentlich machen die Freunde von Jesus alles richtig. Er sagt &#8220;Lasst uns fahren&#8221; &#8211; und sie fahren. Gehorsamer geht&#8217;s nicht. Sie lassen ihm nicht mal Zeit sich auszuruhen, zu essen oder umzuziehen &#8211; nein, sie &#8220;nahmen in mit, wie er im Boot war&#8221;. Gottes Willen gehört, Gottes Willen erkannt, Gottes Willen umgesetzt. Dabei gehen seine Freunde sogar über die Anweisung von Jesus hinaus: Sie legen ihm ein Kissen hinten ins Heck des Bootes, damit er sich ein wenig ausruhen kann.</div>
<p></p>
<div>Aber als Jesus eingeschlafen war, beginnt das Unheil. Die Situation eskaliert schnell: Es ist inzwischen dunkel, sie sind irgendwo mitten auf dem See, der Sturm tobt, die Wellen werfen das Boot hin und her, und das Wasser schlägt schneller ins Boot als sie es rausschöpfen können. Sie sind mit ihrer Kraft am Ende, als sie beschließen, Jesus doch zu wecken.</div>
<div>Was ist los mit Gott? Warum schläft er? Sieht er nicht die Umstände, das Unheil, den Untergang?</div>
<p></p>
<div>Wer Jesus nachfolgt, kennt solche Situationen und Lebensphasen. Tage, Wochen, Monate, in denen Gott zu schlafen scheint. Man hat genau das getan, was er wollte. Man hat seinen Teil der Abmachung eingehalten. Und dann schläft Gott hinten im Boot, auf dem Kissen das man ihm noch hingelegt hat. Irgendwie scheint ihn die ganze Sache, die er da beauftragt hat, plötzlich nicht mehr zu interessieren. Oder?</div>
<p></p>
<div>Die Freunde wecken Jesus und keine fromme Höflichkeit hält den Zweifel und das Unverständnis mehr zurück: Fragst du nichts danach, dass wir umkommen? Jesus wacht auf. Jesus steht auf, im schwankenden Boot, bis zu den Knien im Wasser. Jesus spricht zuerst zum Sturm &#8211; und dann zu seinen Freunden. Er rechtfertigt sein Schlafen nicht, er äußert kein Verständnis für ihre Panik, er dreht den Spieß um: Nicht der Sturm ist das Problem, sondern eure Furcht. Ihr habt begonnen, worum ich euch gebeten habe &#8211; aber ihr habt mir nicht vertraut, dass ich euch dabei nicht hängen lasse. Ihr habt noch nicht das, was Glauben letztlich ausmacht: Mit Gott in einem Boot zu sitzen und auf seine Möglichkeiten zu vertrauen.</div>
<p></p>
<div>Die armen Freunde &#8211; trotz absoluter Windstille sind sie schon wieder in Panik (&#8220;Sie aber fürchteten sie sich sehr&#8221;). Nicht, weil Jesus wütend auf sie ist. Sie müssen erkennen, dass sie nicht einfach genießen können, die engsten Vertrauten dieses öffentlich umschwärmten Rabbis mit seinen außergewöhnlichen Predigten und Heilungen zu sein. Sondern dass sie in einem Boot sitzen mit dem Herrn über Himmel und Erde, dem &#8220;auch Wind und Meer gehorsam sind&#8221;. Ihr Lebensgefühl wird nie wieder das gleiche sein wie vorher. Wer glaubt, lebt anders.</div>
<p></p>
<div>Ich habe auch schon in diesem Boot gesessen. Habe versucht das zu tun, was Gott wollte. Habe meinen Teil der Abmachung eingehalten. Habe im Sturm gerudert, gekämpft und gezweifelt. Aber in welchem Sturm auch immer mein Leben treibt, wie hoch auch immer das Wasser steht, wie tief Gott auch zu schlafen scheint: Glauben heißt, mit Gott in einem Boot zu sitzen und auf seine Möglichkeiten zu vertrauen.</div>
<p></p>
<div>Ich schätze ich bin es, der unerträglich langsam dabei ist, das zu lernen.</div>
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		<title>Die Angepassten retten uns nicht</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Jan 2012 20:39:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pixelpastor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Anpassung]]></category>
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		<description><![CDATA[“The saving of our world from pending doom will come, not through the complacent adjustment of the conforming majority, but through the creative maladjustment of a nonconforming minority.” Hat Martin Luther King mal gesagt. Und Recht behalten. Der Satz gefällt mir! &#8220;conforming majority&#8221; oder &#8220;nonconforming minority&#8221; &#8211; zu welcher Gruppe gehörst du?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>“The saving of our world from pending doom will come, not through the complacent adjustment of the conforming majority, but through the creative maladjustment of a nonconforming minority.”</p></blockquote>
<p>Hat Martin Luther King mal gesagt. Und Recht behalten. Der Satz gefällt mir!</p>
<p>&#8220;conforming majority&#8221; oder &#8220;nonconforming minority&#8221; &#8211; zu welcher Gruppe gehörst du?</p>
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		<title>Gott und Gitarre</title>
		<link>http://pixelpastor.com/2012/01/13/gott-und-gitarre/</link>
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		<pubDate>Fri, 13 Jan 2012 08:59:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pixelpastor</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Disziplin]]></category>
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		<category><![CDATA[Medidation]]></category>
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		<category><![CDATA[Stille]]></category>

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		<description><![CDATA[Für die einen ist es ein rotes Tuch &#8211; für die anderen eins von vielen unverständlich-atertümlichen frommen Begriffen: Die &#8220;Stille Zeit&#8221;. Die erste Gruppe &#8211; die Gläubigen &#8211; sind von klein auf mit der Idee aufgewachsen, sich jeden Morgen für ein paar Minuten Zeit alleine zurückzuziehen, in der Bibel zu lesen und zu beten. Was [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Für die einen ist es ein rotes Tuch &#8211; für die anderen eins von vielen unverständlich-atertümlichen frommen Begriffen: Die &#8220;Stille Zeit&#8221;.</p>
<p>Die erste Gruppe &#8211; die Gläubigen &#8211; sind von klein auf mit der Idee aufgewachsen, sich jeden Morgen für ein paar Minuten Zeit alleine zurückzuziehen, in der Bibel zu lesen und zu beten. Was beim Start in ein eigenständiges Glaubensleben wie eine gute Idee klang, wurde im Lauf der Jahre oft zur leeren Form (&#8220;warum spüre ich Gott nicht?&#8221;), zum verkrampften Frusterlebnis (&#8220;warum schaffe ich das nicht?&#8221;) &#8211; und manchmal auch zum plakativen Pauschalrezept wohlmeinender aber schlecht-machender Seelsorger (&#8220;Du musst einfach mehr Stille Zeit machen&#8221;).</p>
<p>Die Folge: Viele kämpfen um ein Freischwimmen aus den starren Regeln, und landen letztlich bei einer &#8220;On-Demand Spiritualität&#8221;: Egal wann, egal wo, egal wie. Egal ob überhaupt? Nicht wenige beschleicht zusammen mit dem Gefühl der Freiheit, auch ein Gefühl der Unverbindlichkeit &#8211; und letztlich ein Gefühl der geistlichen Unwirksamkeit vom Lesen in der Bibel oder vom Beten.</p>
<p>Die andere Gruppe &#8211; die weniger Gläubigen &#8211; hat erstaunlicherweise viel weniger Probleme mit der Idee des regelmäßigen Zeiteinsatzes für eine Sache, die es einem wert ist. Zum Beispiel Gary Fletcher, Autor des Blogs &#8220;<a href="http://www.notplayingguitar.com/" target="_blank">Not Playing Guitar</a>&#8220;, der zum Jahresanfang 2012 seine Leser zum guten Vorsatz herausfordert, intensiver Gitarre zu üben: <a href="http://www.notplayingguitar.com/2012/01/did-you-practice-guitar-today.html" target="_blank">Did you Practice Guitar Today?</a> Heute schon Gitarre geübt?</p>
<p>Zunächst schreibt Fletcher über das offene Geheimnis aller Menschen, die in einer beliebigen Disziplin erfolgreich sind: Wenn man wirklich weiterkommen will, wachsen will, lernen will, sich entwickeln will, hilft nur eins &#8211; üben. Absichtsvoll Zeit investieren und sich Mühe abverlangen. Und dann gibt Fletcher ein paar Tipps, wie man das schafft beim Gitarre lernen:</p>
<ul>
<li>Übe jeden Tag</li>
<li>Übe zu einer festen Zeit</li>
<li>Übe an einem festen Ort</li>
<li>Erkläre öffentlich und verbindlich, dass du es tun willst</li>
<li>Mach es am besten gleich als erstes am Morgen</li>
</ul>
<p>Klingt bekannt? Klingt verdächtig nach allen Ratschlägen, die ich bisher gehört habe zum Thema &#8220;Stille Zeit&#8221;. Und ich frage mich: Wenn Leute sich so disziplinieren können, &#8220;nur&#8221; um besser Gitarre zu spielen &#8211; warum ist Christen diese Disziplin zu viel, um ein viel wichtigeres Ziel zu erreichen, nämlich die persönliche Verbindung mit ihrem Vater im Himmel zu entwickeln?</p>
<p>Man mag von  &#8220;Stille Zeit&#8221; halten, was man will. Ich kenne Phasen der anfänglichen Begeisterung genauso wie der späteren Verkrampfung und Ernüchterung. Man kann als Christ auch ohne &#8220;Stille Zeit&#8221; jede Menge Aktivität veranstalten, die nach außen fromm aussieht. Aber an einem komme ich nicht vorbei: In allen Gesprächen mit Menschen, die mich als authentische, glaubwürdige geistliche Persönlichkeiten beeindruckt haben, taucht immer wieder das gleiche Motiv auf: Ohne regelmässige Stille und zurückgezogenes Lesen der Bibel und persönliches Beten ist eine tiefe, intensive und belastbare Verbindung zu Gott nicht möglich-</p>
<p>Wenn es mir die Weiterentwicklung im Gitarrespielen schon wert ist, regelmäßig Zeit zu investieren &#8211; dann will ich erst recht kämpfen um eine regelmäßige, leidenschaftliche, disziplinierte &#8220;Stille Zeit&#8221;.</p>
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		<title>König oder Knecht?</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Dec 2011 10:01:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pixelpastor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[ansehen]]></category>
		<category><![CDATA[Herrschaft]]></category>
		<category><![CDATA[König]]></category>
		<category><![CDATA[Macht]]></category>
		<category><![CDATA[Verantwortung]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Bibel ist langweilig. Wenigstens Kapitel wie Josua 12. Wenigstens dachte ich das&#8230; &#8220;Liste der besiegten Könige&#8221;, 24 Verse lang&#8230; ich bin kein Historiker. Aber die Bibel wäre nicht die Bibel, wenn Gott nicht auch ins Hier und Jetzt sprechen könnte durch eine Liste von 31 Königen und zungenbrecherischen geografischen Bezeichungen (&#8220;Sihon, der König der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Bibel ist langweilig. Wenigstens Kapitel wie Josua 12. Wenigstens dachte ich das&#8230;</p>
<p>&#8220;Liste der besiegten Könige&#8221;, 24 Verse lang&#8230; ich bin kein Historiker. Aber die Bibel wäre nicht die Bibel, wenn Gott nicht auch ins Hier und Jetzt sprechen könnte durch eine Liste von 31 Königen und zungenbrecherischen geografischen Bezeichungen (&#8220;Sihon, der König der Amoriter, der in Heschbon wohnte und herrschte von Aroër an, das am Ufer des Arnonflusses liegt, und von der Mitte des Tals an und über das halbe Gilead bis an den Jabbokfluss, die Grenze der Ammoniter, ud über das Jordantal bis an die Ostseite des Sees Kinneret und bis an die Ostseite des Meeres im Jordantal &#8211; das ist das Salzmeer &#8211; auf Bet-Jeschimot zu und im Süden bis unten an die Abhänge des Gebirges Pisga&#8221;).</p>
<p>Denn mitten in der Königstliste wird fast unscheinbar der Name von Mose, dem Anführer der Israeliten genannt &#8211; und er wird in dem Text nicht als &#8220;König über Israel&#8221; hochglanzpräsentiert, sondern schlicht als &#8220;Knecht des Herrn&#8221; (<a href="www.bibleserver.com/text/LUT/Josua12,6" target="_blank">Josua 12,6</a>). Auf der einen Seite stehen 31 Menschen, die sich zu Lebzeiten definiert haben als &#8220;König von&#8230;&#8221;, auf der anderen ein Mensch, der sich definiert hat als &#8220;Knecht von&#8230;&#8221;. An anderer Stelle in der Bibel heißt es von Mose (<a href="http://www.bibleserver.com/text/LUT/4.Mose12%2C3" target="_blank">4. Mose 12,3</a>):</p>
<blockquote><p>Aber Mose war ein sehr demütiger Mensch, mehr als alle Menschen auf Erden.</p></blockquote>
<p>Hier in der Liste der besiegten Könige wird diese Bescheidenheit sichtbar.</p>
<p>Ich frage mich, ob es unserer Welt nicht besser ginge, wenn es weniger &#8220;Könige von&#8230;&#8221; gäbe und mehr &#8220;Knechte von&#8230;&#8221;. Mal ganz unabhängig von der Frage nach Gott und der Verantwortung des Menschen vor einem Schöpfer &#8211; wünschen wir uns nicht Politiker, die sich nicht zuerst als &#8220;König von&#8230;&#8221; verstehen sondern (im Sinn von &#8220;Alle Macht geht vom Volk aus&#8221;) als &#8220;Knecht von&#8230;&#8221;? Brauchen wir nicht mehr Chefs, die sich nicht selbstherrlich als &#8220;König von&#8230;&#8221; gerieren sondern als &#8220;Knecht von&#8230;&#8221; wissen, dass auch sie in Wahrheit nicht an der Spitze der Pyramide stehen?</p>
<p>Ich wünsche mir, dass die Bilanz meines Lebens nicht &#8220;König von&#8230;&#8221; lautet. Sondern &#8220;Knecht des Herrn&#8221;. Auch wenn das weniger Ansehen, Glanz und Glorie bedeutet. Denn bleiben wird nicht das Urteil der Vielen; nach dem einen &#8220;König von&#8230;&#8221; kommt der nächste &#8220;König von&#8230;&#8221;. Kein König ist unersetzbar. Bleiben wird vielmehr das Urteil des Einen, und ich wünsche mir dass er über meinem Leben einmal sagen wird, was Jesus in <a href="http://www.bibleserver.com/text/LUT/Matth%C3%A4us25,21" target="_blank">Matthäus 25,21</a> schildert:</p>
<blockquote><p>Recht so, du tüchtiger und treuer Knecht, du bist über wenigem treu gewesen, ich will dich über viel setzen; geh hinein zu deines Herrn Freude!</p></blockquote>
<p>König oder Knecht &#8211; wofür willst du bekannt sein? Welchen Lebensstil wählst du?</p>
<p>Eine gute Frage zum Nachdenken in den nächsten Tagen, wenn wir uns erinnern wie Gott selbst seinen Fuß auf diese Welt setzte, der wahre König der Welt als &#8220;Knecht von allen&#8221;. In diesem Sinne: Gesgenete Weihnachten!</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>5 Upgrades für Leiter</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Dec 2011 12:28:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pixelpastor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Leiten]]></category>
		<category><![CDATA[Leiterschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Verhalten]]></category>

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		<description><![CDATA[Irgendwie geht es bei Leiterschaft immer wieder um die gleichen Themen &#8211; und doch gibt es für Leiter jeden Tag neue Gelegenheiten, sich auszuprobieren, sich zu verbessern und in ihrer Leiterschaft zu wachsen. Autor und Coach Steve Roesler benennt aus 30 Jahren eigener und Beratungspraxis fünf Verhaltensbereiche von Leiterschaft, die wenig mit Fachwissen haben, deren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Irgendwie geht es bei Leiterschaft immer wieder um die gleichen Themen &#8211; und doch gibt es für Leiter jeden Tag neue Gelegenheiten, sich auszuprobieren, sich zu verbessern und in ihrer Leiterschaft zu wachsen. <a href="http://www.allthingsworkplace.com/2011/12/5-tips-leaders-can-use-today.html" target="_blank">Autor und Coach Steve Roesler benennt</a> aus 30 Jahren eigener und Beratungspraxis fünf Verhaltensbereiche von Leiterschaft, die wenig mit Fachwissen haben, deren Beherrschung für gute Leiter aber essentiell sind.</p>
<p>Hier sind die 5 Upgrades für Leiter:</p>
<ol>
<li><strong>Klarheit</strong> &#8211; Was nicht klar ist, läuft meistens auch nicht gut. Gute Leiter investieren Zeit und Energie, um sich über Dinge klar zu werden. Und um klar zu kommunizieren.</li>
<li><strong>Bedeutung</strong> &#8211; Gute Leiter ordnen nicht einfach an, <em>was</em> zu tun ist. Sie beantworten zuerst (und immer wieder) die große Frage nach dem <em>Warum</em>. Das ist etwas, das man von Kindern lernen kann: Selbst bei klaren Anweisungen, das Zimmer aufzuräumen, stellen sie immer die <em>Warum</em>-Frage.</li>
<li><strong>Menschen sind verschieden</strong> &#8211; wir denken verschieden, lernen verschieden und werden durch verschiedene Dinge motiviert. Gute Leiter scheren nicht einfach alle Mitarbeiter über einen Kamm (meist im Namen der &#8220;Gleichheit&#8221; oder &#8220;Gerechtigkeit&#8221;), sondern leiten unter Berücksichtigung dessen, wer wie tickt und was wen motiviert.</li>
<li><strong>Erfahrung gestalten</strong> &#8211; Leiten ist immer in Bewegung, immer im Fluß: Intensive Arbeitsphasen und Erholungsphasen, wann ist welches Meeting dran, wann braucht es Herausforderung und wann Ermutigung&#8230; Gute Leiter gestalten diesen Erfahrungsraum bewusst und vorausschauend.</li>
<li><strong>Aus jeder Entfernung leiten</strong> &#8211; Gute Leiter können den &#8220;Leitungsabstand&#8221; jederzeit variieren. Sie sind nicht nur als Redner vor versammelter Mannschaft gut oder in der 1:1-Begleitung von Mitarbeitern oder beim Durchführen einer Teamsitzung. Gute Leiter können in ihrem Verantwortungsbereich nicht <em>nicht leiten</em>.</li>
</ol>
<p>5 Upgrades, 5 Chancen ein besserer Leiter oder eine bessere Leiterin zu werden&#8230; welches Upgrade ist dein größtes Lernfeld?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Theologie einer Hure</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Dec 2011 10:12:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pixelpastor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Glaube]]></category>
		<category><![CDATA[Rettung]]></category>
		<category><![CDATA[Vertrauen]]></category>

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		<description><![CDATA[Sie ist eine mutige Frau. Sie ist eine Vorfahrin von Jesus. Und sie eine der bekanntesten Huren der Weltgeschichte. Die Rede ist von Rahab. Eine Frau, die kurz vor der Eroberung Kanaans durch die Israeliten in der Stadt Jericho lebt (deren Mauern durch sieben Tage Volksmusik zum Einsturz gebracht wurden). Ihre Situation wird uns im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sie ist eine mutige Frau. Sie ist eine Vorfahrin von Jesus. Und sie eine der bekanntesten Huren der Weltgeschichte.</p>
<p>Die Rede ist von Rahab. Eine Frau, die kurz vor der Eroberung Kanaans durch die Israeliten in der Stadt Jericho lebt (deren Mauern durch sieben Tage Volksmusik zum Einsturz gebracht wurden). Ihre Situation wird uns im Alten Testament überliefert (<a href="http://www.bibleserver.com/text/LUT/Josua2" target="_blank">Josua 2</a>): Der Fall ihrer Stadt liegt irgendwie schon in der Luft, die Mächtigen beäugen mißtrauisch jeden Fremden &#8211; als zwei Kundschafter des israelischen Anführers Josua in Rahabs Haus in Jericho Zuflucht suchen (interessant, dass sie ausgerechnet im Haus der stadtbekannten Hure landen; vermutlich war das der einzige Ort, in dem Fremde ein- und ausgehen konnten ohne aufzufallen).</p>
<p>Rahab weiß fast nichts vom Glauben der Israeliten, kennt nicht den &#8220;Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs&#8221;, sie hat nur Gerüchte gehört von der Teilung des Schilfmeers beim Auszug aus Ägypten. Und doch versteckt sie israelischen Kundschafter, belügt die Mächtigen Jerichos und ermöglicht den Spionen Josuas so das Entkommen. Aus der &#8220;Hure Rahab&#8221; wird die &#8220;Hochverräterin Rahab&#8221;.</p>
<p>Warum geht diese mutige Frau ein solches Risiko ein? Ist sie einfach nur eine Opportunistin, die sich von den alten Machthabern ab- und den neuen Machthabern zuwendet, solange sie noch die Gelegenheit dazu hat? Aber warum sollten die beiden israelitischen Spione ihr Entgegenkommen überhaupt belohnen? Sie gehört schließlich zum Feind, und sie nicht etwa eine wertvolle Wissenschaftlerin, sondern &#8220;nur&#8221; eine Hure, die im neuen Israel wohl niemand vermissen würde.</p>
<p>Ich glaube: Ihr Antrieb ist letzlich ihr Glaube. Es ist nur ein kleiner Funken, aber er reicht, damit sie und ihre ganze Familie gerettet wird. In <a href="http://www.bibleserver.com/text/LUT/Josua2,11" target="_blank">Josua 2,11</a> erklärt sie den Kundschaftern:</p>
<blockquote><p>Der HERR, euer Gott, ist Gott oben im Himmel und unten auf Erden.</p></blockquote>
<p>Das ist alles an Theologie, was sie weiß &#8211; und es reicht. Gott ist <em>oben im Himmel</em>, das heißt: Gott ist allmächtig, keiner ist größer als er. Was dieser Gott beschließt, das führt er aus. Aus seiner Feder allein entsteht die gesamte Menschheitsgeschichte. Kein König von Kanaan und keine Stadtmauer von Jericho kann sich gegen diesen Gott stemmen. Aber Gott ist auch <em>unten auf Erden</em>, das heißt: Gott ist nahe, er sieht auch die Stadt Jericho. Das kleine Haus an der Stadtmauer. Er sieht auch die Frau, die von allen in der Stadt nur &#8220;Rahab, die Hure&#8221; genannt wird. Er sieht, dass sie sich mit ihrem Verrat an den gegenwärtigen Mächtigen dem Gott des Himmels und der Erde ausliefert.</p>
<p>Der Rest ist Geschichte, wie man so sagt:</p>
<p>Das Unwahrscheinliche passiert, und die Spione halten Wort, erzählen ihre Geschichte.<br />
Das Unwahrscheinliche passiert, und der Anführer Josua erteilt Befehl, Rahab und ihre Familie zu verschonen.<br />
Das Unwahrscheinliche passiert, und Rahab wird im Chaos der Eroberung kein Haar gekrümmt.<br />
Das Unwahrscheinliche passiert, und Rahab darf mit ihrer Familie unbehelligt neben dem Volk wohnen bleiben.<br />
Das Unwahrscheinliche passiert, und Rahab wird Ur-Ur-Großmutter von König David.<br />
Das Unwahrscheinliche passiert, und Rahab wird in <a href="http://www.bibleserver.com/text/LUT/Matth%C3%A4us1" target="_blank">Matthäus 1</a> als eine von nur zwei Frauen im Stammbaum von Jesus erwähnt.</p>
<p>Rahab ist nicht länger &#8220;Rahab, die Hure&#8221;. Sie ist eine Frau, die sich entschieden hat mit dem &#8220;Gott oben im Himmel und unten auf der Erde&#8221; zu rechnen. Eine Frau, deren dieser Gott sich nicht geschämt hat, sie dem Stammbaum seines Sohnes zuzurechnen.</p>
<p>Gott liebt es, das Unwahrscheinliche Wirklichkeit werden zu lassen für die, die seiner Allmacht und seiner Nähe völlig vertrauen.</p>
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		<title>Kämpfe eines Leiters</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Dec 2011 09:48:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pixelpastor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Konflikt]]></category>
		<category><![CDATA[Leiterschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Potential]]></category>
		<category><![CDATA[Spannungsfeld]]></category>
		<category><![CDATA[Wachstum]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor einigen Wochen habe ich einen Satz gehört, der mir sehr geholfen hat, schwierige Leute mit anderen Augen zu sehen: Jeder hat seine eigenen Kämpfe, die er kämpfen muss. Auch die Menschen/Kollegen/Bekannte, die mir so oft querliegen. Auch die, über die ich regelmäßig den Kopf schüttele. Auch die Blutdrucksteigerer meiner Welt. Manche davon trragen ihre [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor einigen Wochen habe ich einen Satz gehört, der mir sehr geholfen hat, schwierige Leute mit anderen Augen zu sehen:</p>
<p><em>Jeder hat seine eigenen Kämpfe, die er kämpfen muss</em>.</p>
<p>Auch die Menschen/Kollegen/Bekannte, die mir so oft querliegen. Auch die, über die ich regelmäßig den Kopf schüttele. Auch die Blutdrucksteigerer meiner Welt. Manche davon trragen ihre Kämpfe sehr öffentlich aus &#8211; aber bei den meisten Menschen bleibt weitgehend unsichtbar, womit sie sich auseinandersetzen. Und das gilt &#8211; glaube ich &#8211; erst recht für Leiter.</p>
<p><a href="http://www.terrystarbucker.com/2009/11/01/10-leadership-battles-and-how-to-win-every-one-of-them/" target="_blank">Terry Starbucker</a> hat vor zwei Jahren einmal zusammen geschrieben, auf welchen Feldern ein Leiter typischerweise innerlich kämpft. Nicht alles trifft auf jeden zu, aber wenn du Leitungsverantwortung hast, findest du dich sicher in dem ein oder anderen Punkt wieder (ich tue es jedenfalls):</p>
<ol>
<li><strong>Menschen &lt;-&gt; Projekte</strong>. Es ist meistens so viel leichter, Sachaufgaben gut zu lösen als robuste Beziehungen zu bauen. Gute Leiter fördern zuerst die Menschen. Und wissen, dass sie damit automatisch auch Projekte  langfristig voran bringen.</li>
<li><strong>Schutz von Mitarbeitern &lt;-&gt; Weitergabe von Anordnungen</strong>. Das ist die besondere Herausforderung im mittleren Management: Entscheidungen von weiter oben in der Hierarchie so an das eigene Team weiter zu geben, dass die Leute konstruktiv damit umgehen können. Ungefiltertes Durchleiten und Kumpanei gegen &#8220;die da oben&#8221; sind beide einfach &#8211; und beide schlechte Leiterschaft.</li>
<li><strong>Vertrauen &lt;-&gt; Furcht</strong>. Oft bekommt man Resultate einfacher und schneller, in dem man Furcht verursacht statt Vertrauen investiert. Furcht ist wie Traubenzucker für den Sportler: Es wirkt kurzfristig, senkt aber langfristig die Leistungsfähigkeit. Einfache Checkfrage für alle hier versuchlichen Leiter: Wie möchtest du selbst, dass dein Chef oder diene Chefin mit dir umgehen &#8211; mit Furcht oder mit Vertrauen?</li>
<li><strong>Demut &lt;-&gt; Ego</strong>. Als Gesellschaft pflegen wir den Nimbus des durchsetzungsfähigen Leiters &#8220;mit Ellenbogen&#8221;. Unser System befördert nicht selten die Macher, Selbstdarsteller und die Machtmenschen. Und doch ist nichts attraktiver für Mitarbeiter und nichts produktiver für eine Arbeitskultur als ein Leiter, der gemeinsame Erfolge seinen Leuten zugute hält und gemeinsame Fehler sich selbst zuschreibt.</li>
<li><strong>Willen zum Erfolg &lt;-&gt;Angst vor Versagen</strong>. Keinen Fehler zu machen, ist keine gute Leitungsstrategie. Sie wird über kurz oder lang scheitern. Wer nicht den Erfolg erreichen will sondern nur den Misserfolg verhindern, wird das Potential seiner Mitarbeiter und das Potential seiner Organisation nicht wirklich ausschöpfen können.</li>
<li><strong>Empathie &lt;-&gt; Abgehobenheit</strong>. Einfach: Wer sich für die Leute in seinem Umfeld nicht wirklich persönlich interessiert (und ihnen das auch zeigt), muss sich nicht wundern wenn jeder abliefert was in seinem Arbeitsvertrag steht &#8211; und kein Jota mehr. Ehrenamtliche Mitarbeiter führen geht so ohnehin überhaupt nicht.</li>
<li><strong>Großes Bild &lt;-&gt; tägliche Details</strong>. Die meisten Leiter tendieren nicht dazu, zu viel vom großen Bild zu sehen und zu wenig ins Tagesgeschäft einzutauchen. Meistens ist es andersherum: E-Mails, Meetings, Anrufe, To Do-Listen leben uns &#8211; und viel zu selten treten wir mal einen Schritt zurück und betrachten das ganze Bild. Aber wenn das der Leiter nicht tut, wird es niemand tun.</li>
<li><strong>&#8220;Wir&#8221; &lt;-&gt; &#8220;Die&#8221;</strong>. Baust du ein Silo, denkst du in Konkurrenz, malst du ein Feindbild? Gute Leiter bauen Brücken und keine Mauern. Wer die eigene Arbeit innerhalb einer Organisation über die Abgrenzung gegen andere (oder die Leitung) definiert, züchtet Mitarbeiter heran, die sich über Abgrenzung zu ihren Kollegen (oder ihrem Leiter) definieren</li>
</ol>
<p>Ich finde es mutmachend zu wissen: Dass ich kämpfen muss, ist kein Zeichen mangelnden Eignung  &#8211; es gehört zum Leben und der Entwicklung eines Leiters oder einer Leiterin dazu. Und ich bin nicht alleine in diesem Kampf. <em>Denn jeder hat seine Kämpfe, die er kämpfen muss.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Welches sind deine?</p>
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