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	<title>Pixelpastor</title>
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	<description>Being quite certain there&#039;s no catch, no limit to the goodness of God&#039;s intentions and his power to carry them out...</description>
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		<title>3 Anzeichen für eine kaputte Hierarchie</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Apr 2012 06:15:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pixelpastor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Hierarchie]]></category>
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		<description><![CDATA[Wer hat Macht über wen? Die Frage nach der Hierarchie ist und bleibt eine der ersten, die bei Veränderungen in Firmen und Organisationen, in der Politik, Kirchen und Gemeinden gestellt wird. Oder &#8220;von oben&#8221; beantwortet wird &#8211; denn eine Umverteilung von Posten und Ämtern ist oft das am deutlichsten sichtbarste Symbol für Veränderungen. Und gleichzeitig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer hat Macht über wen? Die Frage nach der Hierarchie ist und bleibt eine der ersten, die bei Veränderungen in Firmen und Organisationen, in der Politik, Kirchen und Gemeinden gestellt wird. Oder &#8220;von oben&#8221; beantwortet wird &#8211; denn eine Umverteilung von Posten und Ämtern ist oft das am deutlichsten sichtbarste Symbol für Veränderungen. Und gleichzeitig das am wenigsten aussagekräftige.</p>
<p>Denn zahlreiche Untersuchungen sind sich einig, dass die Machtverteilung in einer Organisation langfristig weit weniger zum Wohl und Wehe des Ganzen beiträgt als die täglich gelebten Verhaltensweisen von Führungskräften und Mitarbeitern. Provokant gesagt: Wenn du ein paar Aufgaben auf der Brücke umverteilst aber den Kurs beibehältst, rammt die Titanic immer noch den Eisberg.</p>
<p>Ron Ashkenas beschreibt in einem <a href="http://blogs.hbr.org/ashkenas/2012/04/telltale-signs-of-unhealthy-hi.html" target="_blank">Artikel im Harvard Business Review</a> von drei Warnzeichen, dass in der Hierarchie einer Organisation dysfunktionale Verhaltensweisen gelebt werden. Diese drei Anzeichen für eine kaputte Hierarchie sind:</p>
<ol>
<li>Das Statusverhältnis zwischen zwei Gesprächspartnern bestimmt über die Wirksamkeit der Problemlösung (&#8220;Da muss sich schon Ihr Abteilungsleiter bei mir melden&#8221;). Klar &#8211; &#8220;jeder hilft ein bisschen mit und wir reden einfach mal&#8221; wird in einem Unternehmen jenseits der Startup-Größe nicht mehr funktionieren. Übrigens auch nicht in einer größer werdenden Gemeinde. Aber wenn an jedem Tisch  die Titel ausgepackt werden, läuft etwas verkehrt.</li>
<li>Entscheidungen werden von abwesenden Verantwortlichen verlangsamt (&#8220;Wir müssen das nochmal neu überlegen; Herr So-und-So hat sich dagegen ausgesprochen&#8221; &#8211; Herr So-und-So ist natürlich nicht mit am Tisch). Meist ein Zeichen dafür, dass die Leute nicht mit klaren Zielen losgeschickt wurden sondern immer wieder auf Einschätzungen von Vorgesetzten warten und reagieren müssen.</li>
<li>Der Name des Chefs wird als Argument verwendet (&#8220;Ich habe wahrgenommen, dass Frau X das anders gehandhabt sehen will&#8221; &#8211; Frau X ist natürlich nicht anwesend). Wenn vermutete Meinungen von abwesenden Vorgesetzten herhalten müssen, sind entweder Minderwertigkeitskomplexe am Tisch, oder Angst vor späteren unberechenbaren Bewertung seitens des Chefs.</li>
</ol>
<p>In nicht wenigen Firmen dürften Mitarbeiter diese oder ähnliche Sätze schon gehört (oder gesagt) haben. Meine Frage an Leiterinnen und Leiter wäre: Was kannst du dafür tun, dass deine Mitarbeiter anders reden (können)?</p>
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		<title>Sünde Nr. 1</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Apr 2012 11:13:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pixelpastor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[ehrlich]]></category>
		<category><![CDATA[Heuchelei]]></category>
		<category><![CDATA[wahrhaftig]]></category>
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		<description><![CDATA[Menschen suchen Extreme. Wer daran zweifelt, dem mag ein Blick ins Guiness-Buch der Rekorde weiterhelfen: Der größte X, die tiefste Y, das schnellste Z. Das gilt auch im Negativen: Dokusoaps und Schein-Beratungs-Sendungen übertrumpfen sich gegenseitig auf der Suche nach dem supersten Star, dem toppsten Model, dem chaotischsten Messie, den oder die es zu feiern, auszuwählen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Menschen suchen Extreme. Wer daran zweifelt, dem mag ein Blick ins Guiness-Buch der Rekorde weiterhelfen: Der größte X, die tiefste Y, das schnellste Z. Das gilt auch im Negativen: Dokusoaps und Schein-Beratungs-Sendungen übertrumpfen sich gegenseitig auf der Suche nach dem supersten Star, dem toppsten Model, dem chaotischsten Messie, den oder die es zu feiern, auszuwählen, zu retten oder zu bemitleiden gilt (manchmal auch alles gleichzeitig). Irgendwas in uns drin hat ein morbides Interesse an dem, was &#8220;am Schlimmsten&#8221; ist.</p>
<p>Vielleicht deshalb taucht immer mal wieder die Extremsuche in der religiösen Variante auf: Was ist die schlimmste Sünde? Gibt es eine Tat, ein Verhalten, eine Haltung des Herzens, die Gott mehr hasst als alles andere? Was ist die Sünde Nr. 1?</p>
<p>Ich bin nicht sicher, ob es darauf die eine, allein richtige Antwort gibt. Oder ob man sie aus der Bibel ableiten kann. Oder ob es wirklich wichtig ist, diese Frage überhaupt zu beantworten. Ich vermute auch, dass sich in unserer Antwort auf die Frage nach der Sünde Nr. 1 mehr mein eigenes ethisches Koordinatensystem wiederspiegelt als das meines Schöpfers. Aber nicht selten überrascht dann doch, was man in der Bibel findet. Auch zur Frage nach der Sünde Nr. 1. Zum Beispiel streckenweise in <a href="http://www.bibleserver.com/text/LUT/Psalm12" class="bibleserver extern" target="_blank">Psalm 12</a>:</p>
<blockquote>
<div>Hilf, HERR! Die Heiligen haben abgenommen, und gläubig sind wenige unter den Menschenkindern. Einer redet mit dem andern Lug und Trug, sie heucheln und reden aus zwiespältigem Herzen. Der HERR wolle ausrotten alle Heuchelei [...] »Weil die Elenden Gewalt leiden und die Armen seufzen, will ich jetzt aufstehen«, spricht der HERR, »ich will Hilfe schaffen dem, der sich danach sehnt.« Die Worte des HERRN sind lauter wie Silber, im Tiegel geschmolzen, geläutert siebenmal.</div>
</blockquote>
<p>König David &#8211; der diesen Psalm verfasst hat &#8211; klagt seinem Gott über die wachsende Gottesferne seiner Zeitgenossen. &#8220;Die Heiligen haben abgenommen&#8221; &#8211; das heißt: Es gibt immer weniger Menschen, die sich in ihrem Denken und Handeln vor Gott verantwortlich wissen. Woher weiß David das? Woran merkt er das konkret?</p>
<p>&#8220;Sie heucheln und reden aus zwiespältigem Herzen&#8230;&#8221; &#8211; das scheint für David das Haupt-Erkennungsmerkmal für die wachsende Gottesferne zu sein. Nicht zurückgehender Gottesdienstbesuch. Nicht der Rückgang der Großzügigkeit im Spendenverhalten. Nicht der Verfall von Sexualmoral. Nein &#8211; erstes Erkennungsmerkmal für Gottesferne ist für ihn Heuchelei. Reden aus zwiespältigem Herzen. Das eine denken und das andere sagen. Das eine glauben und das andere bekennen. Das eine versprechen und das andere tun. Für David heißt die Sünde Nr. 1 seiner Zeit &#8211; Heuchelei.</p>
<p>Deshalb sehnt er sich auch danach, dass sein Gott ein Ende damit macht (&#8220;Der Herr wolle ausrotten alle Heuchelei&#8230;&#8221;). Interessanterweise muss man nicht besonders gläubig sein, um Heuchelei zu verabscheuen. Im Gegenteil &#8211; manchmal ist &#8220;Heuchelei&#8221; der Hauptvorwurf von ungläubigen gegenüber gläubigen Menschen. So verschieden wir glauben oder nicht glauben mögen &#8211; Heuchelei mag niemand (er)leiden.</p>
<p>Auch Gott nicht. Denn Heuchelei ist kein Kavaliersdelikt &#8211; wenn man ihr verbal freien Lauf lässt, führt sie immer zu ganz realer Unterdrückung. Wenn Fehlverhalten gegenüber Anderen nicht mehr selbst bekannt oder von anderen beim Namen genannt wird, sondern mit schönen Worten übertüncht wird, dann leiden Menschen ganz konkret. Dann führt es letztlich dazu, dass &#8220;die Elenden Gewalt leiden und die Armen seufzen&#8221;, wie David schreibt. Unter der erstickenden Decke der Heuchelei zerfällt das Recht in einer Gesellschaft. Schon deshalb mag Gott Heuchelei nicht. Deshalb ist es auch für ihn in <a href="http://www.bibleserver.com/text/LUT/Psalm12" class="bibleserver extern" target="_blank">Psalm 12</a> die Sünde Nr. 1. Deshalb entscheidet er sich, jetzt einzugreifen &#8211; zugunsten derer, die sich nicht selbst wehren können gegen die Mächtigen, deren Taten für Menschenaugen hinter ihrer Heuchelei verborgen bleiben.</p>
<p>Und noch aus einem weiteren Grund ist Heuchelei für Gott unerträglich: Weil er selbst so ganz anders ist. &#8220;Die Worte des Herrn sind &#8230; geläutert siebenmal&#8221;. Geläutert. Gefiltert. Von aller Schlacke befreit. Rein, klar, verläßlich. Gott sagt was er tut und tut was er sagt. In ihm ist keine Heuchelei.</p>
<p>Das ist letztlich der Grund, warum Jesus Jahrhunderte späterso hart mit den Pharisäern und öffentlich frommen Theologen seiner Zeit ins Gericht geht und ihnen Heuchelei vorwirft. Warum Jesus seine Nachfogler auffordert, nicht zu schwören sondern einfach nur verläßlich &#8220;Ja&#8221; oder &#8220;Nein&#8221; zu antworten. Warum Heuchelei für Jesus nah dran ist &#8211; an der Sünde Nr. 1.</p>
<p>Frage: Wie erkenne ich bei mir selbst Heuchelei?</p>
<p>Und: Was hilft mir, ehrlich und geradlinig mit dem umzugehen, was ich denke, sage und tue?</p>
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		<title>Warum &#8220;christlich&#8221; keine gute Marke ist</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Apr 2012 08:08:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pixelpastor</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Konsequenz]]></category>
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		<description><![CDATA[Eine gute Marke ist profiliert, sagen Marketingfachleute. Sie ist mit einer beabsichtigten Bedeutung &#8220;aufgeladen&#8221;. Sie vermittelt eine klare Botschaft: Jeder weiß, was sie bedeutet. Das alles ist die Marke &#8220;christlich&#8221; nicht. &#8220;Christ&#8221; ist keine geschützte Marke. Keine eindeutig positionierte Marke. Keine scharf definierte Marke. Im Neuen Testament taucht die Bezeichnung nur dreimal auf &#8211; und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine gute Marke ist profiliert, sagen Marketingfachleute. Sie ist mit einer beabsichtigten Bedeutung &#8220;aufgeladen&#8221;. Sie vermittelt eine klare Botschaft: Jeder weiß, was sie bedeutet. Das alles ist die Marke &#8220;christlich&#8221; nicht.</p>
<p>&#8220;Christ&#8221; ist keine geschützte Marke. Keine eindeutig positionierte Marke. Keine scharf definierte Marke. Im Neuen Testament taucht die Bezeichnung nur dreimal auf &#8211; und dann auch nur als abschätzige Bezeichnung, die den Jesus-Nachfolgern des 1. Jahrhunderts von Kritikern verpasst wurde. Diese&#8230; Christen!</p>
<p>Deshalb verwundert es kaum, dass man heute fast alles und jedes unter dem Label &#8220;christlich&#8221; firmieren, propagieren und verkaufen kann. Zu fast jedem politischen, ethischen oder gesellschaftlichen Thema finden sich auf beiden Seiten der Diskussion Menschen mit dem Aufkleber &#8220;Christ&#8221;. Fast alles, was sich irgendwie &#8211; und sei es über drei Ecken &#8211; mit Jesus Christus, der Kirche oder abendländischen Moralvorstellungen in Verbindung bringen lässt, wird heute als &#8220;christlich&#8221; etikettiert. Und wenn nicht von den Vertretern der &#8220;Sache&#8221; selbst, dann auf jeden Fall abschätzig von ihren Kritikern.</p>
<p>Fast so wie im 1. Jahrhundert.</p>
<p>Und weil das Label &#8220;Christ&#8221; so unscharf , undefiniert und verschwommen daher kommt, verlangt es seinen Trägern auch kaum etwas ab. &#8220;Christ&#8221; kann man einfach so sein. Oder &#8220;sich bemühen es zu sein&#8221;. Oder &#8220;die beneiden die es sein wollen&#8221;. In unserer pluralistischen und individualistischen Gesellschaft ist &#8220;Christ&#8221; zu einem von tausenden möglichen fashion statements geworden. So wie ich mir mit den weißen iPod-Kopfhörern ein Label aufklebe (das mir außer Geld nichts abverlangt) oder bei Starbucks Lifestyle-Kaffee schlürfe (OK, der schmeckt wirklich lecker. Verlangt mir außer Geld aber auch nichts ab), bin ich eben mit dem Label &#8220;Christ&#8221; unterwegs.</p>
<p>Ganz anders als im 1. Jahrhundert.</p>
<p>Damals war das Label &#8220;Christ&#8221; enorm teuer. Denn es war mit enormen Konsequenzen verbunden für den, der damit in Verbindung gebracht wurde. Das finde ich irgendwie passend &#8211; denn Jesus selbst hat die zu einem Leben in Konsequenz herausgefordert, die ihm nachfolgen wollten. Und nicht zu einem Label. Steht so in <a href="http://www.bibleserver.com/text/LUT/Markus8%2C34" class="bibleserver extern" target="_blank">Markus 8,34</a>:</p>
<blockquote><p>&#8220;Wer mir nachfolgen will, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach.&#8221;</p></blockquote>
<p>Die, die seinem Ruf folgten, haben sich denn auch &#8220;Nachfolger&#8221; genannt. &#8220;Jünger&#8221;. Die Anhänger des &#8220;Weges&#8221;. Wer zu Jesus gehörte, hatte eine neue Richtung in seinem Leben eingeschlagen. Wer zu Jesus gehörte, für den war seine Nachfolge kein fashion statement. Wer zu Jesus gehörte, der versuchte so zu leben wie Jesus es an seiner Stelle auch getan hätte.</p>
<p>Und heute?</p>
<p>Niemand wird das verschwommene, mißbrauchte und mißverständliche Label &#8220;Christ&#8221; nach 2000 Jahren neu und anders definieren können. Ganz ehrlich, ich habe die Nase voll. Nicht von Christus, sondern von unserem heutigen Adjektiv &#8220;christlich&#8221;. Vielleicht wäre das Verständnis der Jesus-Nachfolger aus dem 1. Jahrhundert auch heute eine bessere Definition für die, die zu Jesus gehören:</p>
<blockquote><p>Wer zu Jesus gehört, der versucht so zu leben wie Jesus es an seiner Stelle auch tun würde.</p></blockquote>
<p>Egal, wie man das dann nennt.</p>
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		<title>Geistliche Leiter, raus aus dem Mittelmaß!</title>
		<link>http://pixelpastor.com/2012/03/28/geistliche-leiter-raus-aus-dem-mittelmas/</link>
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		<pubDate>Wed, 28 Mar 2012 11:20:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pixelpastor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Berufung]]></category>
		<category><![CDATA[Herausforderung]]></category>
		<category><![CDATA[Risiko]]></category>
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		<description><![CDATA[Als Deutsche suchen wir das Mittelmaß. Wir lieben es geradezu. Nicht weil wir persönliche Leistung an sich verachten würden oder persönliches Versagen besonders hassen. Nein, der tiefste Grund ist unser übersteigertes Sicherheitsbedürfnis. Auch was geistliche Leitung angeht. Das Mittelmaß gibt Sicherheit, denn man ist statistisch von der Masse umgeben. Das Mittelmaß gibt Sicherheit, denn man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Deutsche suchen wir das Mittelmaß. Wir lieben es geradezu. Nicht weil wir persönliche Leistung an sich verachten würden oder persönliches Versagen besonders hassen. Nein, der tiefste Grund ist unser übersteigertes Sicherheitsbedürfnis. Auch was geistliche Leitung angeht.</p>
<p>Das Mittelmaß gibt Sicherheit, denn man ist statistisch von der Masse umgeben. Das Mittelmaß gibt Sicherheit, denn man muss kein großes Risiko eingehen und ist keinem großem Risiko ausgeliefert. Das Mittelmaß gibt Sicherheit, denn man kann &#8220;man&#8221; sein. Das tun was alle tun. So leiten wie alle leiten.</p>
<p>Ich glaube: Mit dem Mittelmaß wollen wir uns unbewusst auch vor der Einmischung, dem Anspruch und der Kritik Gottes schützen. Unser Gottesbild und unsere Schulerfahrung spielen da zusammen: Hat nicht auch der Lehrer früher immer besonders auf die Klassenversager und auf die Streber geachtet? Das Mittelmaß gibt Sicherheit, weil es unsichtbar macht.</p>
<p>Und gleichzeitig schlägt in Männern und Frauen, die tatsächlich eine geistliche Leitungsbegabung haben, zutiefst der Wunsch danach von Gott gesehen zu werden. Von ihm ergriffen, gebraucht, herausgefordert zu werden. Teil zu sein von der atemberaubenden Gottesgeschichte mit seinen Menschen und etwas zu bewirken.</p>
<p>Aber das geht nicht im Mittelmaß.</p>
<p>Mich ermutigt die Geschichte des alttestamentlichen Königs Josia, für die Nachwelt aufgezeichnet in <a href="http://www.bibleserver.com/text/LUT/2.Chronik35" class="bibleserver extern" target="_blank">2. Chronik 35</a>. Josia wird dort geschildert als ein mutiger Reformer, der sich traut, eine umfassende geistige Erneuerung in seinem Volk, in den Gottesdiensten im Tempel und in seinem eigenen Leben durchzuziehen. Teil davon ist die Reform des Passafestes, das eigentlich die dankbare Erinnerung an die Befreiung aus Ägypten im Volk wachhalten sollte. Inzwischen waren die geistigen Wurzeln des Festes aber völlig verdrängt und in den Hintergrund geraten (muss jemand an Ostern denken?). Von Josua heißt es an iner Stelle:</p>
<blockquote>
<div>&#8220;Kein König in Israel hatte das Passa so gehalten, wie Josia Passa hielt.&#8221; (<a href="http://www.bibleserver.com/text/LUT/2.Chronik35%2C18" class="bibleserver extern" target="_blank">2. Chronik 35, 18</a>)</div>
</blockquote>
<div>Kein König? In den Chroniken werden alle Könige daran gemessen, ob sie &#8220;wie König David&#8221; oder &#8220;wie König Salomo&#8221; gehandelt haben. David und Salomo &#8211; das waren die großen geistlichen Helden Israels. Die Adenauers, Brandts und Kennedys, an denen sich alle Nachfolger messen mussten. Und doch heißt es von Josia, dass er wie niemand vor ihm das Passafest so gefeiert habe wie Josia. Auch David nicht. Auch Salomo nicht.</div>
<div></div>
<div>Mich ermutigt die Geschichte deshalb, weil ich daran erkenne: Auch in großartigen Traditionen gibt es für jeden Leiter die Möglichkeit, &#8220;geistlich innovativ und originell&#8221; zu handeln. An neuen Aufbrüchen mitzuwirken. Segensreiche Dinge zu tun, die vorher noch niemand getan hat &#8211; selbst die großen und verehrten Helden der Vergangenheit nicht.</div>
<div></div>
<div>
<p>Aber raus aus dem Mittelmaß &#8211; das ist auch nicht ohne Risiko. Bei Josia war es der geistliche Stolz, der ihm später zum Verhängnis wurde. Er mischt sich ein in einen internationalen Konflikt und ergreift einseitig Partei gegen Pharao Necho aus Ägypten an, der ihn noch warnt:</p>
<blockquote>
<div>&#8220;Ich komme jetzt nicht gegen dich, sondern gegen das Königreich, mit dem ich Krieg habe, und Gott hat gesagt, ich soll eilen. Vergreif dich nicht an Gott, der mit mir ist, dass er dich nicht verderbe!&#8221;  (<a href="http://www.bibleserver.com/text/LUT/2.Chronik35%2C21" class="bibleserver extern" target="_blank">2. Chronik 35, 21</a>)</div>
</blockquote>
<p>Aber Josia glaubt Necho wohl nicht, dass auch der Andere, der Ägypter, der Heide, Teil von Gottes Plan sein könnte. Dass auch ein Anderer geistliche Erkenntnis haben kann, die Josia selbst entgeht. Er riskiert die Konfrontation trotzdem &#8211; und verliert den Kampf, seine Königsherrschaft und sein letztlich Leben.</p>
</div>
<div></div>
<div>
<p>Geistliche Leiter &#8211; wenn wir wirklich raus wollen aus dem Mittelmaß, dann legt uns die Geschichte von Josia ein doppeltes Gebet nahe:</p>
<blockquote>
<div>&#8220;Herr, lass mich mutig erkennen, zu welchen geistlichen Risiken du mich in dieser Zeit und an diesem Ort herausforderst und berufen hast. Gib mir Mut auch Dinge zu tun, die niemand von meinen Vorbildern getan hat. Aber lass mich auch jederzeit demütig damit rechnen, dass andere genau so nahe dran sind an deinen Plänen und an deinen Zielen.&#8221;</div>
</blockquote>
<p>Vielleicht ist neben diesem Gebet mal eine ehrliche Bestandaufnahme dran:</p>
<blockquote>
<div>Wo lebe ich als Leiter gegenwärtig im Mittelmaß?</div>
</blockquote>
<p>Und:</p>
<blockquote>
<div>Will ich raus?</div>
</blockquote>
</div>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Wie man Bürokratie besiegt</title>
		<link>http://pixelpastor.com/2012/03/20/wie-man-burokratie-besiegt/</link>
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		<pubDate>Tue, 20 Mar 2012 16:08:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pixelpastor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bürokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Management]]></category>
		<category><![CDATA[Organisation]]></category>
		<category><![CDATA[Verwaltung]]></category>

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		<description><![CDATA[Es erscheint oft wie ein Kampf gegen Windmühlen &#8211; die Auseinandersetzung mit der Bürokratie in der eigenen Organisation. Oder noch eher wie ein Kampf gegen die Medusa &#8211; schlägt man einen Kopf ab, wächst ein neuer nach. Oder schlimmer: Gleich mehrere. Selbst Leiter fühlen sich nicht selten gefangen davon, wie &#8220;die Dinge hier nun mal [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es erscheint oft wie ein Kampf gegen Windmühlen &#8211; die Auseinandersetzung mit der Bürokratie in der eigenen Organisation. Oder noch eher wie ein Kampf gegen die Medusa &#8211; schlägt man einen Kopf ab, wächst ein neuer nach. Oder schlimmer: Gleich mehrere. Selbst Leiter fühlen sich nicht selten gefangen davon, wie &#8220;die Dinge hier nun mal gehandhabt werden&#8221;. Wenige Systeme haben ein so viel Beharrungsvermögen und Selbsterhaltungstrieb wie eine echte solide gewachsene und sich ungehindert entfaltende Bürokratie.</p>
<p>Aber es gibt Hoffnung. Es gibt Organisationen, die Siege einfahren gegen die eigene Bürokratie. Beispiel gefällig? Hier sind 14 von <a href="http://blogs.hbr.org/cs/2012/01/14_ideas_for_busting_bureaucra.html?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+harvardbusiness+%28HBR.org%29&amp;utm_content=Google+Reader" target="_blank">Harvard Business Review</a> ausgewählte Geschichten. Vielleicht macht die eine oder andere Hoffnung, dass es wirklich anders geht &#8220;als es schon immer war&#8221;. Und Mut, den Kampf gegen die Medusa wieder aufzunehmen.</p>
<p><a href="http://www.managementexchange.com/story/we-org" target="_blank">WeOrg: The Freedom to Choose</a></p>
<p><a href="http://www.managementexchange.com/story/taking-reality-seriously-towards-more-self-regulating-management-model-statoil" target="_blank">Taking Reality Seriously: Towards a More Self-Regulating Management Model at Statoil</a></p>
<p><a href="http://www.managementexchange.com/story/managing-beyond-organizational-hierarchy-communities-and-social-networks-electronic-arts" target="_blank">Managing Beyond the Organizational Hierarchy with Communities and Social Networks at Electronic Arts</a></p>
<p><a href="http://www.managementexchange.com/hack/social-architecture-manifesto" target="_blank">Social Architecture (a Manifesto)</a></p>
<p><a href="http://www.managementexchange.com/story/roche-oversight-insight" target="_blank">Roche: From Oversight to Insight</a></p>
<p><a href="http://www.managementexchange.com/story/%22traditional-management%22-%22trust-management%22" target="_blank">4 Tactics to Change from Directive Leadership to a Self-Correcting Organization</a></p>
<p><a href="http://www.managementexchange.com/story/new-story-06-wed-2011-0" target="_blank">From Bureaucratic, Divided, Passive and Exhausted to Productive, Creative, Autonomous, and Happy</a></p>
<p><a href="http://www.managementexchange.com/story/distributed-social-workforce-drives-profit-and-performance" target="_blank">A Distributed Social Workforce Drives Profit and Performance</a></p>
<p><a href="http://www.managementexchange.com/story/building-community-while-unlocking-innovation-through-chaos-creativity-and-collaboration" target="_blank">Inspiring the Future of Work By Unlocking Innovation Through Chaos, Creativity and Collaboration</a></p>
<p><a href="http://www.managementexchange.com/story/160yr-old-%22start-%22" target="_blank">Packaging up Management Innovation</a></p>
<p><a href="http://www.managementexchange.com/hack/retire-little-enabling-more-fulfilled-working-lives" target="_blank">Retire-a-Little: Enabling More Fulfilled Working Lives</a></p>
<p><a href="http://www.managementexchange.com/story/new-story-12-tue-2011-0" target="_blank">Cutting through Big Blue Tape: Using Collective Passion to Scissor Bureaucracy at IBM</a></p>
<p><a href="http://www.managementexchange.com/story/growing-people" target="_blank">Growing People: The Heart of the Organizational Transformation</a></p>
<p><a href="http://www.managementexchange.com/story/cutting-cord-vodafone-uks-revolutionary-approach-mobility-flexibility-productivity" target="_blank">Cutting the Cord: Vodafone UK&#8217;s Revolutionary Approach to Mobility, Flexibility &amp; Productivity</a></p>
<p>Gibt es irgendwo da draußen noch mehr Siege und Sieger über die Bürokratie?</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Furcht macht Stillstand</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Mar 2012 16:22:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pixelpastor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Wie das Kaninchen vor der Schlange&#8221; &#8211; mit dieser Redensart beschreiben wir eine Haltung, bei der Furcht dazu führt, eine notwendige Entscheidung nicht zu treffen. Das kann Organisationen genauso das Leben kosten wie das Kaninchen. Es gibt aber noch eine zweite, verborgene Wirkung von Furcht in Entscheidungssituationen, die nicht weniger dramatische Folgen hat. Bei dieser [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Wie das Kaninchen vor der Schlange&#8221; &#8211; mit dieser Redensart beschreiben wir eine Haltung, bei der Furcht dazu führt, eine notwendige Entscheidung nicht zu treffen. Das kann Organisationen genauso das Leben kosten wie das Kaninchen. Es gibt aber noch eine zweite, verborgene Wirkung von Furcht in Entscheidungssituationen, die nicht weniger dramatische Folgen hat.</p>
<p>Bei dieser zweiten Wirkung geht es nicht darum, dass man eine Entscheidung aus Furcht gar nicht erst trifft. Sondern darum, dass man eine bestimmte Entscheidung aus Furcht heraus trifft. Das kann nach außen durchaus als entschlossenes und dynamisches Handeln aussehen. Trotzdem sind solche Entscheidungen langfristig gefährlich, wie <a href="http://michaelhyatt.com/living-for-the-future.html" target="_blank">Mary DeMuth in einem Blog-Beitrag</a> überzeugend beschreibt. Und zwar aus folgendem Grund:</p>
<p>Wenn ich eine Entscheidung aus Furcht treffe, dann ist mein Ziel die Vermeidung eines befürchteten Übels. Und vielleicht &#8220;funktioniert&#8221; diese Entscheidung auch tatsächlich: Ich vermeide das Übel. Je besser die Entscheidung allerdings funktioniert (je weiter ich mich von dem Übel entferne), desto mehr gerät das Motiv meiner Entscheidung in Vergessenheit. Die Entscheidung verliert ihre Brisanz, ihre Relevanz, ihren &#8220;Drive&#8221;. Sie führt letztlich in eine Stagnation, in einen Zustand des &#8220;Zufriedenseins mit der Abwesenheit des Übels&#8221;. Solche Entscheidungen sind kurzfristig attraktiv (wer will schon das Übel?), führen aber langfristig in die Stagnation, weil das Motiv hinter der Entscheidung mit ihrem Erfolg langsam stirbt.</p>
<p>Die positive Alternative zu einer Entscheidung &#8220;weg von einer Furcht&#8221; ist die Entscheidung &#8220;hin zu einer Vision&#8221;. Hin zu einer Sicht der Zukunft, die wünschenswert und möglich erscheint. Das Motiv hinter einer solchen Entscheidung ist kein &#8220;weg von&#8221;, sondern ein &#8220;hin zu&#8221;. Eine solche Entscheidung führt nicht in die Stagnation, sondern verleiht dauerhaft Energie und Leidenschaft und &#8220;Drive&#8221;, das Ziel wirklich zu erreichen. Die Vision wirklich umzusetzen.</p>
<p>Wenn das so ist &#8211; warum rutschen Organisationen dann so oft und so leicht in &#8220;Entscheidungen aus Furcht&#8221;, anstatt gezielt &#8220;Entscheidungen aus Vision&#8221; zu treffen?</p>
<p>Ich vermute, weil Entscheidungen aus Furcht allen Beteiligten und Betroffenen unmittelbar einleuchten. Für Entscheidungen aus Vision sind Leiter gefragt, die aktiv dranbleiben, zielstrebig handeln und die Vision immer wieder kommunizieren. Furcht funktioniert sozusagen auch auf Autopilot und verlangt Leitern nicht so viel Initiative ab.</p>
<p>Wenn du die letzten drei großen Entscheidungen in deiner Organisation anschaust &#8211; waren das Entscheidungen aus Furcht, oder Entscheidungen hin zu einer Vision?</p>
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		<title>Leiten lernen in 29 Worten</title>
		<link>http://pixelpastor.com/2012/03/01/leiten-lernen-in-29-worten/</link>
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		<pubDate>Thu, 01 Mar 2012 16:45:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pixelpastor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Leiten]]></category>

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		<description><![CDATA[Die wichtigsten Dinge des Lebens kommen in destillierter Form daher &#8211; kurz, prägnant, wesentlich. Die Zehn Gebote. Die fünf W-Fragen. Die Goldene Regel. Von Terry Starbucker stammen die 29 Worte, die er persönlich als seine wichtigste Lektion in Sachen Leiterschaft bezeichnet hat: The 7 most important words: “I don’t know, but I’ll find out.” The [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die wichtigsten Dinge des Lebens kommen in destillierter Form daher &#8211; kurz, prägnant, wesentlich. Die Zehn Gebote. Die fünf W-Fragen. Die Goldene Regel. Von <a href="http://www.terrystarbucker.com/2012/02/26/one-of-the-best-leadership-lessons-ever-in-just-29-words/" target="_blank">Terry Starbucker</a> stammen die 29 Worte, die er persönlich als seine wichtigste Lektion in Sachen Leiterschaft bezeichnet hat:</p>
<p><em>The 7 most important words:<br />
<strong><em><strong>“</strong></em>I don’t know, but I’ll find out</strong>.</em><em><em><strong>”</strong></em></em></p>
<p><em>The 6 most important words:<br />
<strong>“I admit I made a mistake.”</strong></em></p>
<p><em>The 5 most important words:<br />
<strong>“You did a great job!”</strong></em></p>
<p><em>The 4 most important words:<br />
<strong>“What do you think?”</strong></em></p>
<p><em>The 3 most important words:<strong><br />
“If you please …”</strong></em></p>
<p><em>The 2 most important words:<br />
<strong>“Thank you.”</strong></em></p>
<p><em>The 1 most important word:<br />
<strong>“We.”</strong></em></p>
<p><em>The 1 least important word:<br />
<strong>“I.”</strong></em></p>
<p>Naturgemäß läßt sich die Eleganz dieses Gedankens nicht 1:1 vom Englischen ins Deutsche übertragen. Aber vielleicht von Terry Starbucker in deine eigene Leitungspraxis:</p>
<p>Mit welchen dieser 29 Worte hast du persönlich die größten Schwierigkeiten?</p>
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		<title>Schritte ins Unbekannte</title>
		<link>http://pixelpastor.com/2012/02/24/schritte-ins-unbekannte/</link>
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		<pubDate>Fri, 24 Feb 2012 08:34:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pixelpastor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Stärken]]></category>
		<category><![CDATA[Veränderung]]></category>

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		<description><![CDATA[Leben bedeutet Veränderung. Eigentlich erfahren wir das von Kleinauf, denn in keiner anderen Lebensphase ändert sich das Leben so rasant wie in den Kindheits- und Teenagerjahren. Wir entdecken Stärken und Schwächen, entfalten Persönlichkeit, träumen wild von der Zukunft und was wir einmal werden möchten. Mit zunehmendem Alter verfestigt sich unsere Sicht der Welt &#8211; und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Leben bedeutet Veränderung. Eigentlich erfahren wir das von Kleinauf, denn in keiner anderen Lebensphase ändert sich das Leben so rasant wie in den Kindheits- und Teenagerjahren. Wir entdecken Stärken und Schwächen, entfalten Persönlichkeit, träumen wild von der Zukunft und was wir einmal werden möchten.</p>
<p>Mit zunehmendem Alter verfestigt sich unsere Sicht der Welt &#8211; und meistens tun wir uns dann zunehmend schwerer mit Veränderung. Wir spüren unsere Begrenzungen meist deutlicher als unsere Talente. Wir schlagen uns mit den schwierigen Facetten der eigenen Persönlichkeit herum. Der Gedanke an die Zukunft sät in uns weniger Träume als viel mehr Sorgen. Und vielleicht bedauern wir zunehmend, was wir eigentlich hätten werden können.</p>
<p>Dabei bringt uns die Frage, warum Veränderungen innerlich oft schwer fallen, gar nicht wirklich weiter. Denn Leben bedeutet immer noch Veränderung &#8211; egal ob wir gegen sie ankämpfen oder vor ihr fliehen, sie wird uns einholen. Die eigentliche Frage lautet also:</p>
<p>Wie kann ich Veränderungen so begegnen, dass sie einen positiven Beitrag für mein Leben bringen? Und umgekehrt &#8211; dass ich einen positiven Beitrag zur Veränderung leisten kann? Was hilft dabei, die erforderlichen Schritte ins Unbekannte zu gehen?</p>
<p>Neulich habe ich hilfreiche Gedanken dazu gelesen &#8211; ausgerechnet in einem <a href="http://michaelhyatt.com/3-ways-smart-leaders-prepare-for-the-unknown.html" target="_blank">Blog-Post von einer ehemaligen FBI-Agentin namens LaRae Quy</a>. 25 Berufsjahre lang, unter anderem im Undercover-Einsatz, gehörten Veränderungen und das Einstellen auf Veränderungen zu ihrem Alltag. Dagegen anzukämpfen oder davor zu fliehen wäre für sie sehr schnell lebensgefährlich geworden. LaRae Quy fasst ihre Erfahrung beim FBI mit Unsicherheit und Veränderung so zusammen:</p>
<blockquote><p>If you want to increase safety, you must move toward the challenge.</p></blockquote>
<p>Zu Deutsch: Wenn du die Sicherheit erhöhen willst, musst du der Herausforderung entgegen gehen. Damit das gelint &#8211; so beschreibt LaRae Quy &#8211; sind drei Dinge wichtig:</p>
<ol>
<li><strong>Neugier auf die Veränderung</strong>. Kinder und Teenager erleben Veränderungen auch deshalb so positiv, weil sie dem Leben vor allem mit Neugier begegnen. Neugier überwindet meine Angst, es könnte alles schlechter werden. Neugier gestattet mir zu denken, das Unbekannte könnte tatsächlich besser sein als das Vergangene. Neugier löst meine Hände von der Erstarrung des Bewahrens und öffnet sie dafür, die Zukunft zu be-greifen.</li>
<li><strong>Schritt für Schritt gehen</strong>. In jungen Jahren haben wir fast täglich Neues gelernt &#8211; und wenig davon auf Anhieb gemeistert. Wir lernen in kleinen Schritten, wir leben in kleinen Schritten, und wir meistern Veränderungen in kleinen Schritten. Ohne das Denken in kleinen Schritten führt die große Veränderung dazu, dass ich mich in Schutzhaltung begebe, anstatt positiv auf Veränderung zuzugehen.</li>
<li><strong>Stärken entwickeln</strong>. Veränderungen sind eine Chance, das anzuwenden was ich schon sehr gut kann &#8211; und darin noch besser zu werden. Wir trainieren unsere Muskeln nicht dadurch, indem wir sie nur soweit belasten wie wir sie immer schon belastet haben. Sondern in dem wir sie ein Stück weiter dehnen als beim letzten Mal. Wer bewusst mit den eigenen Stärken in eine Veränderung hineingeht, hat die Chance zum Wachstum.</li>
</ol>
<p>Leben bedeutet Veränderung. Ob in der Familie, im Beruf, in der Gemeinde, in der eigenen persönlichen Entwicklung &#8211; wir können letztlich nicht kontrollieren, was das Leben mit uns macht. Wir können Veränderungen nicht aufhalten und nicht vor ihnen fliehen. Das verlängert nur die Schmerzen und vertieft die Konflikte. Aber wir können bewusst Schritte ins Unbekannte gehen. Als Kinder haben wir es auch gekonnt.</p>
<p>Und es hat sogar Spaß gemacht.</p>
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		<title>Warum bist du hier?</title>
		<link>http://pixelpastor.com/2012/02/21/warum-bist-du-hier/</link>
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		<pubDate>Tue, 21 Feb 2012 08:23:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pixelpastor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Job]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[Perspektive]]></category>
		<category><![CDATA[Sinn]]></category>

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		<description><![CDATA[Geburtenrückgang, Fachkräftemangel, &#8220;war for talents&#8221; &#8211; zunehmend wird es für Firmen immer schwieriger, talentierte und hochmotivierte Mitarbeiter zu gewinnen und dauerhaft zu halten. Gerade heute erscheint bei Spiegel Online ein Artikel über &#8220;Gehätschelte Mitarbeiter&#8220;; Tenor: Nie waren gute Mitarbeiter so wertvoll wie heute. Gleichzeitig werden Arbeitsplätze, wo vor allem niedrige Stückkosten zählen, zunehmend nach Asien [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Geburtenrückgang, Fachkräftemangel, &#8220;war for talents&#8221; &#8211; zunehmend wird es für Firmen immer schwieriger, talentierte und hochmotivierte Mitarbeiter zu gewinnen und dauerhaft zu halten. Gerade heute erscheint bei Spiegel Online ein Artikel über &#8220;<a href="http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/0,1518,815578,00.html" target="_blank">Gehätschelte Mitarbeiter</a>&#8220;; Tenor: Nie waren gute Mitarbeiter so wertvoll wie heute. Gleichzeitig werden Arbeitsplätze, wo vor allem niedrige Stückkosten zählen, zunehmend nach Asien ausgelagert. Die Muskeln werden outgesourct, Hirn und Herz sollen möglichst gesund erhalten werden.</p>
<p>Sicher haben viele Unternehmen und Organisationen tatsächlich eine Menge Nachholbedarf in Sachen Personalentwicklung. Vorbei sind die Zeiten, wo die Leute doch &#8220;froh sein können bei uns arbeiten zu dürfen&#8221; &#8211; zumindest was die gehobenen Positionen mit Gestaltungsspielraum angeht. Und das ist auch gut so. Mitarbeiter, die das Potential haben den Kurs des Ganzen nachhaltig positiv verändern zu können, können auswählen, für welchen Job sie Hirn und Herz einsetzen wollen.</p>
<p>Und gerade weil sie so frei auswählen können, darf es nicht zuerst um die exorbitante Vergütung oder die coole Arbeitskultur oder den Billardtisch im Großraumbüro gehen.  Sondern um die ganz persönliche Antwort auf die Warum-Frage: Warum bin ich heute morgen zur Arbeit gekommen? Warum will ich Zeit und Kraft und Nerven für diesen Job investieren? Warum bin ich hier?</p>
<p>Die Warum-Frage ist auch die Frage nach Lebensberufung. Und nach der Wegweisung Gottes für das eigene Leben (falls man an ihn glaubt). Der Warum-Frage sollten sich Arbeitgeber genauso stellen wie ihre Arbeitnehmer. Jede Wette: Wer als Arbeitnehmer die Warum-Frage nicht wirklich beantworten kann, wird eine Organisation irgendwann innerlich oder äußerlich verlassen. Und wer als Arbeitgeber die Warum-Frage nicht wirklich beantworten kann, wird seine besten Leute über kurz oder lang verlieren &#8211; da helfen auch keine Billardtische im Großraumbüro.</p>
<p>Warum bist du heute morgen zur Arbeit gekommen?</p>
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		<title>Was für Jesus zählt</title>
		<link>http://pixelpastor.com/2012/02/14/was-fur-jesus-zahlt/</link>
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		<pubDate>Tue, 14 Feb 2012 22:39:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pixelpastor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Handeln]]></category>
		<category><![CDATA[Praxis]]></category>
		<category><![CDATA[Theorie]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie findet Jesus, was du denkst? Vielleicht klingt die Frage etwas seltsam &#8211; aber ich glaube nicht wenige unserer geistlichen Gedankengebäude haben sich dieser Frage niemals stellen müssen. Zu selbstzufrieden sind wir damit, dass wir (a) theologisch richtig liegen / (b) es ernsthaft genug meinen / (c) auf der richtigen Seite stehen &#8211; Zutreffendes bitte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie findet Jesus, was du denkst? Vielleicht klingt die Frage etwas seltsam &#8211; aber ich glaube nicht wenige unserer geistlichen Gedankengebäude haben sich dieser Frage niemals stellen müssen. Zu selbstzufrieden sind wir damit, dass wir (a) theologisch richtig liegen / (b) es ernsthaft genug meinen / (c) auf der richtigen Seite stehen &#8211; Zutreffendes bitte ankreuzen.</p>
<p>Aber könnte es sein, dass sich Jesus gar nicht so sehr dafür interessiert, was wir uns gedacht haben?</p>
<p>Ich finde: Ja. Denn es gibt einen Präzedenzfall, der im Markusevangelium so beschrieben wird (<a href="http://www.bibleserver.com/text/LUT/Markus14%2C3-9" class="bibleserver extern" target="_blank">Markus 14, 3-9</a>):</p>
<blockquote><p> Jesus war in Betanien bei Simon dem Aussätzigen zu Gast. Während der Mahlzeit kam eine Frau mit einem Alabastergefäß voll echtem, kostbarem Nardenöl. Sie zerbrach das Gefäß und goss Jesus das Öl über den Kopf. Einige der Anwesenden waren empört. »Was soll das, dieses Öl so zu verschwenden?«, sagten sie zueinander. »Man hätte es für mehr als dreihundert Denare verkaufen und das Geld den Armen geben können!« Und sie machten der Frau heftige Vorwürfe. Aber Jesus sagte: »Lasst sie! Warum macht ihr es der Frau so schwer? Sie hat ein gutes Werk an mir getan. Arme wird es immer bei euch geben, und ihr könnt ihnen Gutes tun, sooft ihr wollt. Mich aber habt ihr nicht mehr lange bei euch. Sie hat getan, was sie konnte: Sie hat meinen Körper im Voraus für mein Begräbnis gesalbt. Ich sage euch: Überall in der Welt, wo man das Evangelium verkünden wird, wird man sich auch an sie erinnern und von dem reden, was sie getan hat.«</p></blockquote>
<p>Da sind die einen, die das Richtige denken: &#8220;Man hätte es für mehr als dreihundert Denare verkaufen und das Geld den Armen geben können!&#8221; (ich habe den Verdacht, dass Jesus sich besonders wenig für solche Dinge interessiert, die wir im Konjunktiv im Kopf haben &#8211; man hätte / könnte / sollte). Und da ist eine Frau, die &#8220;getan hat, was sie konnte&#8221;. Eine Frau, von der Jesus sagt &#8220;Sie hat ein gutes Werk an mir getan&#8221;. Eine Frau, die Jesus in Schutz nimmt vor den gewissenhaften Denkern (&#8220;Lasst sie! Warum macht ihr es der Frau so schwer?&#8221;).</p>
<p>Für Jesus zählt in diesem Moment nicht, was die einen denken. Sondern was die eine, unbekannte Frau tut. Sie versteht längst nicht alles an Theologie, was es an der kommenden Kreuzigung und Auferstehung von Jesus zu verstehen gibt. Aber sie tat &#8220;was sie konnte&#8221;.</p>
<p>Atemberaubend: Was sie tut, zählt für Jesus so sehr, dass er seinen Freunden ankündigt: &#8220;Überall in der Welt, wo man das Evangelium verkünden wird, wird man sich auch an sie erinnern und von dem reden, was sie getan hat&#8221;. Und tatsächlich &#8211; heute, 2000 Jahre später, in einem anderen Teil der Erde, wissen wir noch immer von dem was eine unbekannte, ungebildete, gesellschaftlich unbedeutende und theologisch ziemlich ahnungslose Frau getan hat.</p>
<p>Was für Jesus zählt ist nicht, was wir nur denken. Sondern das was wir auch tatsächlich tun.</p>
<p>Traust du dich, mutig zu beten? Wenn ja, könnten wir beide mit diesem Gebet anfangen: &#8221;Herr hilf mir, weniger oft richtig zu denken &#8211; aber dafür öfter richtig zu handeln. Und zu tun, was ich kann &#8211; und was für dich wirklich zählt.&#8221;</p>
<p>&nbsp;</p>
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