Kopf hoch, das wird schon

Ich habe selten etwas Dämlicheres gehört. Entschuldigung, aber ich muss das so deutlich sagen.

Da leidet eine Kollegin an einer chronischen Krankheit, der Grundschüler kommt heulend nach Hause, weil er auf dem Schulhof gemobbt wird, der Familienvater verliert seinen Arbeitsplatz, oder die Freundin verzweifelt an ihren Depressionen … und dann fällt jemand anderem nichts besseres dazu ein als: „Kopf hoch, das wird schon!“

Ich weiß, man sagt das halt so, wenn es anderen schlecht geht. Man sagt das so, weil „man“ sich hilflos fühlt und Anteilnahme zeigen will. Wenn man etwas Tröstendes sagen will, aber nicht weiß, was.

Das gilt manchmal auch für Christen. Es gibt eine fromme Variante von „Kopf hoch, das wird schon“, und die klingt dann so: (mehr …)

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Hollow Man

Stellen Sie sich vor, Sie könnten sich unsichtbar machen! Was würden Sie tun?

Dieser Gedanke hat mich als Kind fasziniert – und Hollywood übrigens auch: Im Film „Hollow Man“ spielt Kevin Bacon einen Wissenschaftler, der sich durch eine Injektion unsichtbar machen kann. Ein bisschen gruselig ist das – die anderen Figuren im Film bemerken die Gegenwart des Unsichtbaren nur an seinen Fußspuren im Labor oder am Windhauch, wenn er dicht an ihnen vorbei geht.

Ist Gott so? Unsichtbar, nur ein paar Spuren hier und ein Windhauch dort? (mehr …)

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Gottes Baustelle

Wie sind eigentlich Christen so? Woran merkt man bei einem Menschen, dass er Jesus Christus nachfolgt?

Ich finde, an dieser Frage hängt eine Menge dran. Denn in unserer Gesellschaft gibt es immer mehr Menschen, die mit Gott und dem Glauben wenig anfangen können. Und die machen sich ihr Bild vom christlichen Glauben anhand dessen, das sie bei Christen beobachten.

Und was beobachten sie? Wie sind Christen so?  (mehr …)

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