Kleine Dinge

George MacDonald sagt über Glauben sinngemäß:

 Glauben bedeutet, einmal am Tag etwas nur deshalb zu tun, weil Jesus es gesagt hat.

Klar – meine Motive sind immer gemischt. Finde ich etwas einleuchtend, tun es die anderen auch, bin ich etwas gewohnt usw. Aber bedeutet Glauben nicht letztlich genau das: Auch in den kleinen Dingen des Alltags darauf vertrauen, dass Jesus recht hat. Und danach handeln?

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Glaube und Zweifel

Beschäftige mich gerade intensiv mit dem Thema „Glaube und Zweifel“ – und viele andere anscheinend auch: Auf ein entsprechendes Posting von Scot McKnight antworten rund 100 Leute. Anscheinend ein relevantes Thema bei Christen. Bei meinen Recherchen bin ich über ein witziges Zitat von Kim Engelmann gestolpert, das mich sehr nachdenklich macht:

Viele Menschen am Rand der Kirche zweifeln – und wissen nicht warum.
Viele Menschen in der Kirche glauben – und wissen nicht warum.

Wie kommen wir eigentlich auf die Idee, wir würden bei der Suche nach Wahrheit irgendetwas anders finden als den „Weg, die Wahrheit und das Leben“ – Jesus selbst?

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Instant-Kultur

Bin gestern über einen simplen aber sehr grundlegenden Gedanken von Ken Davis gestolpert: Wenn ich von hier aus zu einem anderen Ort möchte, muss ich dorthin gehen (oder fahren, reisen etc.) – sofortiges „Beamen“ gehört ins Reich der Science Fiction. Und manchmal kann das Dorthin-Gehen bekanntlich sehr anstrengend, nervig und aufwändig sein:

Bevor ich auf dem Gipfel stehe, muss ich den Berg ersteigen.
Bevor ich eine schwarze Piste runterfahren kann, muss ich Skifahren trainieren.
Bevor ich ein geduldigerer Mensch bin, muss ich hart an mir arbeiten (ich zumindest).

Wie kommen wir eigentlich auf die Idee, wir könnten unsere Ziele „einfach so“ erreichen? Warum geben wir eigentlich oft so schnell auf, wenn sich der Weg zum Ziel als anstrengend, nervig und aufwändig herausstellt?

Wir leben in einer Instant-Kultur. Aber nicht in einer Instant-Welt. Gehen geht vor Stehen.

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