Mut zum Versagen

Warum trauen sich Christen eigentlich so wenig, Fehler zu riskieren? Wie oft definieren wir uns mehr darüber, alles korrekt zu machen – als Dinge in Freiheit auszuprobieren, Fehler zu machen, und daraus zu lernen?

Habe dazu einen Satz in einem Management-Podcast gehört, der es ziemlich genau auf den Punkt bringt:

Gute Entscheidungen kommt von viel Erfahrung. Viel Erfahrung kommt von schlechten Entscheidungen.

Also – wie wär’s mit etwas mehr Mut zu schlechten Entscheidungen (und dem Lernen daraus)? Im Reich Gottes haben wir viel bessere Instrumente als im Management, um mit Fehlern und Versagen konstruktiv umzugehen: Gnade Gottes, Buße, Vergebung… warum meinen wir immer, es ginge beim Christsein um Fehlerfreiheit?

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Ausgedrückt

Interessanter Beitrag von Fred Smith über „Predigt und Kommunikation„. Mit einem Wortspiel, das auf Deutsch leider nicht so gut funktioniert wie im Original. Fred meint, jeder Kommunikator müsse sich fragen, ob er seine Zuhörer beeidrucken (impress) will, oder etwas ausdrücken (express) will, das in seinem Herzen ist. Und noch ein Zitat aus dem Beitrag:

It is impossible to impress [your listeners] with Jesus and yourself at the same time.

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