Bei Gott in Behandlung

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen einem guten und einem schlechten Arzt? Ich meine, darüber unterhalten sich die Leute doch oft. Sie wissen schon, wenn man so seine Erfahrungen austauscht: Kennst du einen guten Augenarzt? Meinen Zahnarzt kann ich wirklich weiterempfehlen! Es gibt in dieser Stadt einfach keine vernünftigen Orthopäden!

Natürlich sind solche Bewertungen und Empfehlungen ziemlich subjektiv. Was dem einen Patienten besonders gefällt, daran stört sich vielleicht der andere. Aber es gibt ein paar Eigenschaften, die alle Leute an Ärzten gut finden.

Mir persönlich sind vor allem drei Dinge wichtig:

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Welcome, 2016!

Liebe Freunde,

ich grüße euch ganz herzlich – heute, am Übergang von einem alten Jahr zu einem neuen. Wie jedes Jahr steht auch 2016 unter einem geistlichen Motto, einem Leitwort aus der Bibel. Diese Jahreslosung ist diesmal aus dem Buch des Propheten Jesaja entnommen. Dort heißt es (Jesaja 66,13):

Ich werde euch trösten, wie eine Mutter tröstet.

Der Prophet gibt hier ein Versprechen Gottes wieder, vor 2.600 Jahren hineingesprochen in eine Zeit, in der eine ganze Gesellschaft trostbedürftig war. Vorbei waren die glanzvollen Zeiten eines Königs David, der in der Bibel ein „Mann nach dem Herzen Gottes“ genannt wird und seinem Volk ein leuchtendes Vorbild war für Glaubensstärke und Zuversicht. Vorbei waren die Zeiten eines König Salomos, der als glanzvoller und weiser Herrscher hohes Ansehen genoss in der ganzen damals bekannten Welt. Immer mehr Menschen wandten sich vom Gott ihrer Väter Abraham, Isaak und Jakob ab und schlossen sich dem heidnischen Götzendienst der umliegenden Kulturen an. Und mit ihren eigenen moralischen Maßstäben nahmen es die Leute nicht mehr so genau; wer Macht hatte, nutzte sie skrupellos zum eigenen Vorteil aus, Arme wurden unterdrückt, das Recht gebeugt. Und die Gott treu geblieben waren, begannen die Hoffnung zu verlieren.

In diese Zeit des geistlichen Niedergangs hinein sendet Gott den Propheten Jesaja mit einem klaren Auftrag, einer deutlichen Botschaft: Er soll die Leute konfrontieren mit ihrer Gottlosigkeit. Und der kleinen Gruppe von Gläubigen in Israel Mut zusprechen, die trotz allem an Gott festhalten. Dieses Mut-Zusprechen, es gipfelt in dem Versprechen Gottes, der Jahreslosung 2016: Ich werde euch trösten, wie eine Mutter tröstet. Gottes Trost ist genauso wie der Trost einer Mutter: mit persönlicher Nähe, bedingungslos, jetzt und hier.

Was der alttestamentliche Prophet Jesaja dem Volk Israel angekündigt hat, beginnt zur Zeit des Neuen Testaments Wirklichkeit zu werden – durch Jesus Christus. In ihm, dem Sohn Gottes, gilt Gottes Versprechen jedem Menschen, bis heute: Ich will euch trösten, wie eine Mutter tröstet.

Dieses Versprechen Gottes steht über den nächsten 12 Monaten. Über den nächsten 365 Tagen. Das Jahr 2016 hat etwas mehr als 31 Millionen Sekunden. In jeder einzelnen davon ist der Trost Gottes zu haben: persönlich, bedingungslos, jetzt und hier. Für jeden Menschen, der Gott vertraut. In jeder einzelnen dieser 31 Millionen Sekunden steht Gott mit offenen Armen da, trostbereit für alle, die bei ihm Trost suchen. In jeder einzelnen dieser 31 Millionen Sekunden gilt das Angebot Gottes für jeden Menschen, der sich darauf einlässt: Ich will euch trösten, wie eine Mutter tröstet.

Ich weiß nicht, welche Situationen im neuen Jahr auf uns zukommen werden. Bestimmt werden einige dabei sein, in denen wir den Trost von Gott brauchen. Ich wünsche euch und mir dass Gott euch in diesen Momenten so begegnet, wie eine Mutter tröstet:  Persönlich, bedingungslos, jetzt und hier.

Gottes Segen für das Jahr 2016 – wir bleiben in Verbindung!

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