25 Jahre Mauerfall – Glaube, der frei macht

Der Fall der Berliner Mauer im Herbst 1989 – eine schier unglaubliche Geschichte. Jahrzehntelang gefordert, jahrzehntelang nicht für möglich gehalten, vor allem nicht friedlich. Aber die Mauer fällt, und kein einziger Schuss.

Eine schier unglaubliche Geschichte, an der Christen und ihre Gebete an entscheidender Stelle eine wichtige Rolle gespielt haben. 25 Jahre wird diese Geschichte alt in diesen Tagen. Als ERF erzählen wir sie – in Texten, Tönen und Videos, in einem Multimedia-Special zum 3. Oktober. Eine zeitgeschichtliche Dokumentation – und eine Hommage an Glaubensmut, an die Freiheit und an die Christen in der DDR.

Los geht’s unter mauerfall.erf.de

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Woher wahres Selbstvertrauen kommt

Wir bewundern Menschen, die etwas davon besitzen. Wir finden Menschen lächerlich, die es zur Schau stellen. Und wir hätten selbst gerne mehr davon. Die Rede ist vom  Selbstvertrauen.

Selbstvertrauen  – das ist das Sich-selbst-vertrauen, sicher zu sein in dem, wer ich bin, was ich kann, was ich wert bin. Es ist das Vertrauen dass die eigenen Fähigkeiten ausreichen um der aktuellen Situation gewachsen zu sein. Woher bekommt man es, dieses Selbstvertrauen?

Ich kenne Leute, die beziehen ihr Selbstvertrauen aus dem Vergleichen mit anderen: „Ich kann das besser als die anderen“, sagen sie. Andere beziehen ihr Selbstvertrauen aus der Bestätigung der anderen: „Die anderen finden mich gut“, denken sie. Ich finde, beides bringt mich nicht wirklich weiter. Der Vergleich mit anderen macht leicht arrogant, und wer von der Bestätigung anderer Menschen lebt, öffnet Manipulation Tür und Tor.

Nein, für wahres Selbstvertrauen muss es eine andere Quelle geben. Der Apostel Paulus hat sie im Neuen Testament einmal beschrieben, als er wieder einmal öffentlich kritisiert wurde und er sich selbst zu fragen begann, ob seine Arbeit wirklich gute Früchte tragen würde. In 2. Korinther 3 schreibt er, woher in dieser Situation sein Selbstvertrauen kommt: Solches Vertrauen haben wir durch Christus zu Gott.

Paulus weiß: Mein Selbstvertrauen kommt von Gott, der mich gemacht hat. Der mich in diese Welt gestellt hat und der mich durchs Leben leitet. Mein Selbstvertrauen kommt nicht von anderen Menschen, sondern von Gott selbst. Gott kann mir sagen, wer ich bin. Gott hat mir geschenkt, was ich kann. Gott macht mich durch seine Liebe wertvoll.

Mit diesem Gott kann ich frei und ohne Arroganz oder Manipulation durchs Leben gehen. Ganz selbstbewusst.

(erschienen in der Sendereihe Anstoß bei ERF Plus)

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Radio gegen Ebola

„Eine potenzielle Gefahr für die globale Sicherheit“ hat US-Präsident Obama die Ebola-Epidemie in Westafrika kürzlich genannt. Und vor einer weiteren exponentiellen Ausbreitung der gefährlichen Seuche gewarnt: „Sie gerät außer Kontrolle. Es wird schlimmer … Heute sind Tausende Menschen in Westafrika infiziert. Diese Zahl kann rasch auf Zehntausende anwachsen.“

Deutschland scheint weit weg – räumlich gesehen, von unserem Gesundheitssystem her. Also kein großes Gefühl von Gefährdung. Und tun können wir von hier aus ohnehin nichts, außer die eskalierenden Nachrichten aus Liberio oder Sierra Leone ohnmächtig zur Kenntnis zu nehmen. Oder?

„Doch“, sagt Transworld Radio, der internationale Partner von ERF Medien – und sendet seit dieser Woche Radiosendungen zur Gesundheitsaufklärung über Ebola in die betroffenen Gebiete. Über Mittelwelle, UKW, Satellit und Internet. Infizierten Menschen helfen, das ist aufwändig und letztlich eine Frage an die medizinische Versorgung. Aber damit die Ebola-Epidemie nicht eine unbeherrschbare Dimension erreicht – dazu kann gesundheitliche Aufklärung einen wichtigen Beitrag leisten. Dazu werden zunächst fünf kurze Spots und fünf halbstündigen Folgen im Stil eines Gesundheitsmagazins in Französisch, Bambara und drei weiteren lokalen Sprachen produziert.

Im Zusammenhang mit dem Engagement von TWR rief der verantwortliche Leiter Abdoulaye Sangho Christen in aller Welt zum Gebet auf für „eine effektive Zusammenarbeit von Kirchen, Missionaren und den Regierungen im Kampf gegen die Krankheit“.

Wer die Radiosendungen zur Gesundheitsaufklärung in Westafrika unterstützen möchte – finanziell oder mit Gebeten – findet hier weitere Informationen.

 

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