Willow startet in der Rittal-Arena – mit Worship von Danny Plett und seinem Team. Direkt nebendran, im Einkaufszentrum „Forum“, tobt der ganz normale Shopping-Wahnsinn. Ein skurriler Gegensatz finde ich: Hier singen viele hundert Menschen „Groß ist der Herr“, nebenan „Groß ist der Kosum“…

Ich weiß, ich weiß – ist sehr schwarz-weiß. Trotzdem finde ich es gut, wenn die Veranstalter ausdrücklich mit gemeinsamem Singen und Worship beginnen. Nicht einfach als schmückendes Beiwerk eines christlichen Groß-Events, nicht einfach als spirituelle Bühnenshow für die Frommen.

Sondern als bewusste Ausrichtung auf Jesus als Erfinder, Erhalter und Herr der Gemeinde. Es geht eben nicht zuerst um Strategien und Marketing, sondern um das, was in einem Gebet so formuliert wird: „Jesus, wir wollen das lieben, was Du liebst…“

Hängen bleibt bei mir auch ein paar Worte aus der Vorstellung des ersten Referenten Gene Apple:

„Er ist ein Mann mit einer großen Leidenschaft für Gemeinde – und für diesen Lebenstraum hat er einen Preis bezahlt.“

Ich glaube, diese Kombination ist eher selten: Die meisten von uns träumen wohl eher risiko- und schmerzfrei – oder leiden heftig an ihrer Gemeinde ohne jeden Traum und Leidenschaft…