Heute ist Buß- und Bettag, Feiertag nur im Bundesland Sachsen. Beten mag noch gehen – aber Buße mögen wir irgendwie nicht. Selbst wenn wir zu Jesus gehören und er „für unsere Schuld am Kreuz gestorben ist“ – diese Tatsache bleibt leider oft – viel zu oft – eine für richtig gehaltene theologische Tatsache. Gute Gefühle macht es uns nicht wirklich.

Warum reden wir eigentlich so ungern über Buße, tun so als „dürfe Sünde eigentlich nicht sein“ – obwohl im Himmel jedesmal eine Party steigt, wenn ein Sünder umkehrt? Ist das denn anders, wenn einer der zu Jesus gehört, eine Sünde bekennt und an einer Stelle seines Lebens wieder reinen Tisch macht mit seinem Herrn?

Ich wünsche mir das für mich und für unsere Gemeinden – dass wir wieder lernen, Buße positiv zu sehen. Seinen eigenen Macken ins Gesicht zu sehen tut weh. Aber ihre Vergebung – die sollten wir feiern lernen!