Bin gestern über einen simplen aber sehr grundlegenden Gedanken von Ken Davis gestolpert: Wenn ich von hier aus zu einem anderen Ort möchte, muss ich dorthin gehen (oder fahren, reisen etc.) – sofortiges „Beamen“ gehört ins Reich der Science Fiction. Und manchmal kann das Dorthin-Gehen bekanntlich sehr anstrengend, nervig und aufwändig sein:

Bevor ich auf dem Gipfel stehe, muss ich den Berg ersteigen.
Bevor ich eine schwarze Piste runterfahren kann, muss ich Skifahren trainieren.
Bevor ich ein geduldigerer Mensch bin, muss ich hart an mir arbeiten (ich zumindest).

Wie kommen wir eigentlich auf die Idee, wir könnten unsere Ziele „einfach so“ erreichen? Warum geben wir eigentlich oft so schnell auf, wenn sich der Weg zum Ziel als anstrengend, nervig und aufwändig herausstellt?

Wir leben in einer Instant-Kultur. Aber nicht in einer Instant-Welt. Gehen geht vor Stehen.