Wie viel von dem, womit ich die ganze Woche über beschäftigt bin, hat eine anhaltende Wirkung? Einkaufen, Geld verdienen, Saubermachen – was davon bleibt für immer? Die allermeisten Dinge, die mich jeden Tag Zeit und Nerven kosten, werde ich nicht mitnehmen können in die Ewigkeit. Der Tod – der große Filter.

Aber von all den Dingen die ich tue kann gibt es (mindestens) eine Sache, die Ewigkeitswert hat. Die für immer bleiben wird. Die jetzt und hier schon anfängt – und in Gottes Gegenwart weitergehen wird: Gott anbeten.

Jeder Gottesdienst, überall im Land, ist in dieser Hinsicht ein kleiner Vorgeschmack auf den Himmel. Nicht weil es in unseren Kirchen und Gemeinden so überirdisch und sorgenfrei zugehen würde – im Gegenteil. Aber jeder Gottesdienst ist eine Chance für Christen, das zu tun was sie in Ewigkeit in Gottes Gegenwart ohnehin tun werden: Gott anbeten.

In Offenbarung 7 beschreibt die Bibel ein grandioses Bild: Am Ende der Zeit steht eine unzählbare Menge von Menschen aus allen Jahrhunderten, Völkern und Sprachen vor Gott, und betet ihn an. Gemeinsam. Wer heute zu Jesus gehört, wird dort stehen. Und wenn wir heute Gott anbeten – so schief wir vielleicht auch singen, so gemischt unsere Motive sein mögen, so sehr wir dabei beschränkt sind in unserer eigenen Kultur und Prägung – so tun wir damit doch etwas, das bleibt.