Manche Sachen kennen wir so gut, dass sie langweilig sind. So gut, dass wir ihre Brisanz nicht mehr wahrnehmen, uns ihre Relevanz entgeht, der Glanz fast unsichtbar geworden ist. So geht es mir mit manchen Abschnitten der Bibel.

Was mir dann hilft, ist ein frischer Zugang zum alten Text.

Neulich bin ich auf einen Post von Justin Taylor gestoßen, der mir einen frischen Zugang zu einem alten (und altbekannten) Text eröffnet hat. Taylor zitiert darin aus einem Essay von Ray Ortlund in dem beschrieben wird, wie die Christen in der griechischen Stadt Philippä im 1. Jahrhundert einen Brief von Paulus aus dem Gefängnis in Rom bekommen (der Brief, der heute in jeder Bibel als „Philipperbrief“ abgedruckt ist).

Klingt langweilig? Stimmt. Ist es aber nicht, wenn man sich von Taylor bzw. Ortlund in die damalige Zeit versetzen lässt: Jetzt selbst ausprobieren