„Eine potenzielle Gefahr für die globale Sicherheit“ hat US-Präsident Obama die Ebola-Epidemie in Westafrika kürzlich genannt. Und vor einer weiteren exponentiellen Ausbreitung der gefährlichen Seuche gewarnt: „Sie gerät außer Kontrolle. Es wird schlimmer … Heute sind Tausende Menschen in Westafrika infiziert. Diese Zahl kann rasch auf Zehntausende anwachsen.“

Deutschland scheint weit weg – räumlich gesehen, von unserem Gesundheitssystem her. Also kein großes Gefühl von Gefährdung. Und tun können wir von hier aus ohnehin nichts, außer die eskalierenden Nachrichten aus Liberio oder Sierra Leone ohnmächtig zur Kenntnis zu nehmen. Oder?

„Doch“, sagt Transworld Radio, der internationale Partner von ERF Medien – und sendet seit dieser Woche Radiosendungen zur Gesundheitsaufklärung über Ebola in die betroffenen Gebiete. Über Mittelwelle, UKW, Satellit und Internet. Infizierten Menschen helfen, das ist aufwändig und letztlich eine Frage an die medizinische Versorgung. Aber damit die Ebola-Epidemie nicht eine unbeherrschbare Dimension erreicht – dazu kann gesundheitliche Aufklärung einen wichtigen Beitrag leisten. Dazu werden zunächst fünf kurze Spots und fünf halbstündigen Folgen im Stil eines Gesundheitsmagazins in Französisch, Bambara und drei weiteren lokalen Sprachen produziert.

Im Zusammenhang mit dem Engagement von TWR rief der verantwortliche Leiter Abdoulaye Sangho Christen in aller Welt zum Gebet auf für „eine effektive Zusammenarbeit von Kirchen, Missionaren und den Regierungen im Kampf gegen die Krankheit“.

Wer die Radiosendungen zur Gesundheitsaufklärung in Westafrika unterstützen möchte – finanziell oder mit Gebeten – findet hier weitere Informationen.