Kategorie: Jesus // Inspiration

Atheismus ist auch keine Lösung

Atheismus ist in der Geschichte eine relativ neue Idee, geboren im Zuge der so genannten Aufklärung. Aber die Frage nach Gott links liegen zu lassen, sich selbst für das Maß aller Dinge zu halten – das konnten Menschen zu früheren Zeiten genauso gut wie wir heute.

Im Alten Testament wird im Buch des Propheten Jesaja beschrieben, wie Gott die weltpolitischen Ereignisse und die Geschicke seines Volkes Israels beeinflusst. Das gefiel wohl nicht jedem, denn Gott warnt seine Kritiker davor, ihren Schöpfer zur Rechenschaft ziehen zu wollen. Wörtlich lässt er ihnen in Jesaja Kapitel 45 Vers 12 ausrichten:

Ich habe die Erde gemacht und die Menschen, die darauf leben. Ich habe den Himmel ausgespannt mit eigener Hand, ich bestimme den Sternen ihre Bahn.

Der Prophet stellt hier im Auftrag Gottes klar: Ihr mögt kritisieren, was Gott tut – aber ihr könnt nicht daran vorbei, wer Gott ist: Der allmächtige Schöpfer des Himmels und der Erde.

Jeder, der die Frage nach Gott von sich wegschiebt oder sich selbst für das Maß aller Dinge hält, wird heute wie damals diesem Anspruch Gottes begegnen. Und hoffentlich auch die Einladung Gottes hören, die in Jesaja 45 ein paar Verse später zu finden ist:

Kommt zu mir und lasst euch helfen, ihr Menschen der ganzen Erde!

Auch diese Einladung gilt heute noch genauso wie damals.

 

(erschienen in der Sendereihe Anstoß bei ERF Plus)

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Wer kontrolliert die Zukunft?

Der Mensch ist ein eigenartiges Wesen. Im Unterschied zu allen Tieren kann er sich bewusst an die Vergangenheit erinnern und für die Zukunft denken. Diese Fähigkeit, die Uhr gedanklich zurück oder voraus zu drehen, macht das Menschsein erst möglich: Sich erinnern, lernen, kreativ tätig sein, planen, und vieles mehr.

Aber das gedankliche Zeitreisen hat auch eine Schattenseite: (mehr …)

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All you need is love

„All you need is love“ – haben die Beatles gesungen. Alles, was Du brauchst, ist Liebe. Der bekannte Song von John Lennon trifft irgendwie den Kern des menschlichen Wesens: Jeder Mensch braucht Liebe.

So klar das Bedürfnis nach Liebe ist, so unklar sind unsere Vorstellungen davon. Was ist Liebe? Ein romantisches Gefühl? Die Gewissheit, angenommen und gewollt zu sein? Was bedeutet es, jemanden zu lieben – und woher nehmen wir die Gewissheit, selber geliebt zu sein?

Diese Fragen prägen alle menschlichen Beziehungen. Auch die Beziehung zu Gott, den Glauben. Im Neuen Testament setzt sich der Apostel Johannes in einem Brief mit diesen Fragen auseinander. Er schreibt (im 1. Johannesbrief Kapitel 4):

Das ist die wahre Liebe: Nicht wir haben Gott geliebt, sondern er hat uns zuerst geliebt und hat seinen Sohn gesandt, damit er uns von unserer Schuld befreit.

Johannes legt das Fundament von Liebe frei: Gottes Liebe zu den Menschen. Gottes Liebe lässt sich nicht einmal davon stoppen, dass ich an Gott schuldig werde. Gottes Liebe befreit mich von meiner Schuld – und befreit mich dazu, dass ich andere Menschen lieben kann, selbst wenn sie an mir schuldig werden.

Das ist die wahre Liebe, die Sie und ich heute wirklich brauchen. In diesem Sinne würde ich John Lennon zustimmen: All you need is love!

 

(erschienen in der Sendereihe Anstoß bei ERF Plus)

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