Kategorie: Jesus // Inspiration

Gottes Superhelden

„Es gibt mehr Dinge im Himmel und auf Erden, als in unserer Philosophie geträumt werden“, lässt Shakespeare seinen Hamlet im gleichnamigen Stück sagen. Er drückt damit eine weit verbreitete Vermutung aus: In dieser Welt gibt es unsichtbare Dinge, die man wissenschaftlich nicht erklären kann.

Ich finde es interessant, dass diese Vermutung bis heute nicht totzukriegen ist. Viele aktuelle Jugendromane und Kinofilme spielen mit dem Motiv, dass geheimnisvoll begabte Superhelden uns Normalsterbliche insgeheim vor Unheil bewahren.

Dabei sind auch Engel immer wieder ein Thema. Auch wenn die Engeldarstellungen in Hollywood-Filmen und die Engelvorstellungen der Esoterik mit der Realität wohl genauso wenig zu tun haben wie die pausbäckigen Engelfiguren auf alten Gemälden.

Aber die Autoren der Bibel sind sich sehr sicher und sehr einig: Engel gibt es wirklich, und sie haben eine Aufgabe. Die wird im Neuen Testament in Hebräer 1,14 so beschrieben:

Alle Engel sind nur Wesen aus der himmlischen Welt, die Gott dienen. Er sendet sie aus, damit sie allen helfen, denen er Rettung schenken will.

Das ist das, was ich für heute über den Raum zwischen Himmel und Erde wissen muss: Gott will alle Menschen retten. Gott weiß, dass wir dabei Hilfe brauchen. Gott beauftragt dazu seine Engel.

Das möchte ich für heute dankbar annehmen. Und ich will mir von Gott gerne helfen lassen, ihn immer besser kennen zu lernen.

 

(erschienen in der Sendereihe Anstoß bei ERF Plus)

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In diesem Moment

Was machen Sie gerade? Ich meine – jetzt, während Sie diese Sätze hören. Oder lesen. Was tun Sie gerade, was bewegt Sie?

Vielleicht haben Sie Sie sich bewusst Zeit genommen für diesen geistlichen Impuls. Vielleicht sind gerade mitten im Alltag – im Auto oder beim Aufräumen. Vielleicht sind Sie mit Ihren Gedanken auch ganz woanders. Bei der Prüfung nächste Woche, dem Arzttermin, den Sorgen um Eltern oder Kinder.

Ich glaube, wir sitzen da alle in einem Boot. Unsere Umstände sprechen in unser Leben hinein. Ihre Umstände in Ihr Leben, und meine Umstände in mein Leben. Manchmal flüstern sie leise, manchmal scheint ihre Stimme alles andere zu übertönen. Manchmal sprechen sie Positives ins Leben hinein – Spaß, Mut oder Vorfreude zum Beispiel. Aber immer wieder auch Negatives wie Ärger, Sorgen, Zweifel.

Was auch immer Ihre Umstände jetzt gerade in Ihr Leben hineinsprechen – es gibt eine Stimme, die Sie und ich ebenfalls hören sollten. Es ist die Stimme von Jesus, der seinen Freunden auf ihrem Weg in eine unbekannte Zukunft ein Versprechen mitgeben hat. Wir finden es ganz am Ende des Matthäusevangeliums (Matthäus 28,20). Jesus sagt:

Seid gewiss: Ich bin jeden Tag bei euch, bis zum Ende der Welt.

Was auch immer Sie gerade tun, was auch immer Sie gerade bewegt – wenn Sie bereit sind, Jesus zu vertrauen, dann gilt seine Stimme und sein Versprechen auch Ihnen. Jetzt, in diesem Moment.

Seid gewiss: Ich bin jeden Tag bei euch, bis zum Ende der Welt.

 

(erschienen in der Sendereihe Anstoß bei ERF Plus)

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Todeskandidat

In der Todeszelle. Noch eine halbe Stunde bis zur Hinrichtung. Bis zum letzten Atemzug hofft der Verurteilte darauf, dass sein Gnadengesuch erhört wird.

Alljährlich werden 1.000 zum Tod verurteilte Menschen hingerichtet. Das sind nur die offiziellen Statistiken, manche Regierungen veröffentlichen die Zahl ihrer Todesurteile nicht einmal.

Die berühmteste Hinrichtung der Weltgeschichte ist dagegen gut dokumentiert. Sie fand vor 2.000 Jahren statt, vor den Toren Jerusalems. Drei Kreuze, drei Todeskandidaten. Darunter zwei Verbrecher und mittendrin: Jesus Christus, der Sohn Gottes. Ein letztes Gespräch zwischen den drei Gekreuzigten (Lukas 23, 42-43):

Einer der Übeltäter, die am Kreuz hingen, sprach: … Wir empfangen, was unsre Taten verdienen; dieser aber hat nichts Unrechtes getan. Jesus, gedenke an mich, wenn du in dein Reich kommst! Und Jesus sprach zu ihm: Wahrlich, ich sage dir: Heute wirst du mit mir im Paradies sein.

Ein letztes Schuldbekenntnis: „Wir empfangen, was unsere Taten verdienen“. Und ein letztes Glaubensbekenntnis: „Jesus, du stirbst hier neben mir ohne jede Schuld. Gedenke an mich, wenn du deine Herrschaft antrittst!“

Und dann – eine Gnadenzusage von Jesus: Heute wirst du mit mir im Paradies sein! Selbst wenn es für dich keine Hoffnung mehr in diesem Leben gibt – das Leben nach dem Tod, das eigentliche, herrliche, gottgeschenkte Leben – das wirst du an meiner Seite verbringen!

Ein Hoffnungszeichen inmitten dieser grausamen Szene. Hoffnung für den Übeltäter nebenan. Hoffnung für alle, die Jesus vertrauen. Hoffnung für mich und auch für Sie. Wenn wir das wollen und seine Gnade suchen.

 

(erschienen in der Sendereihe Anstoß bei ERF Plus)

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