Kategorie: Jesus // Inspiration

Entdeckungsreise zur Quelle des Lebens

Wer Durst hat, dem werde ich umsonst von dem Wasser zu trinken geben, das aus der Quelle des Lebens fließt.

Dieser Satz klingt fast ein bisschen nach Werbung für ein Mineralwasser. Wenn ich mich aber näher mit diesem Satz beschäftigte, führt er mich in eine Entdeckungsreise zu Grundfragen unseres Lebens. Und er zeigt ein Bild der Zukunft, die eines Tages Wirklichkeit sein wird. Folgen Sie mir also auf eine kleine Entdeckungsreise? (mehr …)

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Einsichten aus einer unsicheren Welt

In den letzten Jahren scheint unsere Welt aus den Fugen geraten zu sein. Das Gegenüber zweier großer Supermächte mit ihren jeweiligen Verbündeten ist einer unübersichtlichen Welt gewichen, in der eine Supermacht die andere ablöst und kleinere Länder zwischen die Räder zu geraten drohen. In der Geschichte gab es solche Phasen immer wieder. So wird im Alten Testament eine Zeit geschildert, in der auf die Supermacht der Assyrer erst die Babylonier folgen und darauf das Großreich der Perser.

Und mit dem Zusammenprall machtpolitischer Interessen ging damals immer auch ein Zusammenprall verschiedener  Gottesbilder einher: Welche Macht würde sich behaupten? Und: Welcher Gott, welche Gottesvorstellung würde sich durchsetzen? (mehr …)

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Auf dem Sockel

Der Tag kommt, an dem es mit der Überheblichkeit der Menschen zu Ende ist, und ihr Stolz gebrochen wird. Dann wird der Herr allein groß sein.

So lautet die heutige Tageslosung aus Jesaja 2 Vers 11. Dieser Satz legt sich frontal an mit den selbsternannten, selbstgefälligen, stolzen und machtversessenen Herrschern, die unsere Geschichtsbücher füllen. Die sich selbst für den Mittelpunkt der Welt halten und erwarten, dass alle anderen Menschen es genauso sehen.

Dieses Phänomen ist nicht neu, aber es ist auch nicht Vergangenheit. Auch unsere heutige Zeit ist voll von autoritär auftretenden Anführern wie Bolsano, Erdogan, Maduro, Orban, Putin, Trump und wie sie alle heißen. Es ist eine lange Liste von Männern – es sind meistens Männer – die Glauben und Gefolgschaft fordern und Demut für ein Zeichen menschlicher Schwäche halten.

Und machen wir uns nichts vor: Unter den passenden Umständen sind wohl die meisten Menschen fähig, sich selbst aus Sehnsucht nach Anerkennung und Macht auf den Sockel zu stellen. Ich selbst vermutlich auch. Die Bibel beschreibt das sehr realistisch und gleich am Anfang. Was versprach die Schlange im Paradies noch gleich? „Ihr werdet sein wie Gott!“

Der Vers aus dem Buch Jesaja formuliert die Gegenperspektive dazu. Formuliert, wie die Selbsterhöhung des Menschen am Ende ausgehen wird. Wer immer auf einen Sockel steigt, wird am Ende wieder unten stehen.

Es ist besser für alle, wenn keiner wie Gott ist – außer Gott selbst.

 

(erschienen in der Sendereihe Anstoß bei ERF Plus)

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