Kategorie: Jesus // Inspiration

Kennst du einen, kennst du alle

Kennst du einen, kennst du alle… so reden wir manchmal. Meistens kommt dann gleich irgendein Vorurteil. Eins, das alle Franzosen über einen Kamm schert, zum Beispiel. Oder alle Frauen. Oder alle Flüchtlinge. Als Menschen tun wir uns offensichtlich schwer, Gemeinsamkeiten und Unterschiede anderer Menschen fair zu beschreiben.

Auch Christen sagen diesen Satz manchmal untereinander und übereinander, wenn sie es nicht so richtig geregelt kriegen mit der fairen Beschreibung ihrer Gemeinsamkeiten und Unterschiede. Leider.

Wie also geht das besser? Eine Steilvorlage dazu liefert der Apostel Paulus im Römerbrief in Kapitel 12, wenn er schreibt (Römer 12, 5-6):

Als Menschen, die zu Christus gehören, bilden wir alle ein unteilbares Ganzes; aber als Einzelne stehen wir zueinander wie Teile mit ihrer besonderen Funktion. Wir haben ganz verschiedene Gaben, so wie Gott sie uns in seiner Gnade zugeteilt hat.

 

Drei Dinge nehme ich daraus für mich mit:

Erstens: Alle Christen gehören grundsätzlich zusammen, unabhängig von ihren Prägungen und Traditionen, ihren Vorlieben und Meinungsverschiedenheiten.

Zweitens: Alle Christen sind verschieden, sie haben verschiedene Gaben und Aufgaben passend zu den verschiedenen Umständen, in denen sie leben.

Und Drittens: Alle Christen leben von der Gnade Gottes. Das ist Christen wirklich gemeinsam. Und da stimmt der Satz dann: Kennst du einen, kennst du alle.

 

(erschienen in der Sendereihe Anstoß bei ERF Plus)

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Das Marshmallow-Experiment

Eins der berühmtesten Experiment in der Psychologie ist das Marshmallow-Experiment. In den sechziger Jahren stellte der Pyschologe Walter Mischel Kinder vor die Wahl: Entweder eine Süßigkeit sofort, oder zwei Süßigkeiten nach einer Viertelstunde Wartezeit.

Eigentlich ein ganz einfaches Experiment – kann jeder, der Kinder hat, leicht selbst ausprobieren. Faszinierend aber ist der Zusammenhang, den Mischel herstellen konnte: (mehr …)

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Mein tiefster Wunsch

Was habe ich davon? Wie hilft mir das? Was ist für mich drin? Als ganze Gesellschaft haben wir diese Frage nach dem eigenen Nutzen, dem eigenen Vorteil, zum Maßstab unserer Entscheidungen und unseres Handelns gemacht.

Wir kaufen die Marke Zahnpasta, die uns die gesündesten Zähne für das kleinste Geld verspricht. Wir wählen den Telefonanbieter, der uns die beste Netzabdeckung an unserem Wohnort für den niedrigsten monatlichen Preis garantiert. Und so weiter.

Was habe ich davon? Was hilft mir das? Was ist für mich drin?

Und wie ist das bei Gott? In den Grundfragen des Glaubens? Welches Motiv, welcher Maßstab, welcher Kompass leitet mich dabei? (mehr …)

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