Kategorie: Jesus // Inspiration

Es muss einfach raus!

Wer schon mal eine Zeitlang im Ausland unterwegs war –beruflich oder für einen längeren Urlaub – der weiß: Die meisten Menschen in den meisten anderen Ländern gehen offener und lautstärker mit ihren Emotionen um als die meisten Menschen in Deutschland. Im Negativen genauso wie im Positiven: Da wird im Verkehrschaos viel gehupt und vehement geschimpft – aber genauso auch der eigenen Freude lautstark Ausdruck verliehen.

Wenn ich’s mal sehr pauschal sagen darf: Mit der lautstarken Freude sind wir in Deutschland meistens doch eher etwas zurückhaltend. Mit regionalen und jahreszeitlichen Ausnahmen – dem Karneval. Und mit Ausnahme von Fußball. Wenn die eigene Lieblingsmannschaft Deutscher Meister wird, dann wird gejauchzt, geschrien und gejubelt, das kann man als Fan unmöglich für sich behalten, es muss einfach raus.

So ähnlich stelle ich mir das vor, als Jesus in Jerusalem einzog. (mehr …)

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Von alten Menschen Glauben lernen

Ich habe eine gute Freundin. Sie wird dieses Jahr 80 Jahre alt. Sie hat in ihrem Leben Schönes erlebt und auch viel Schweres durchgemacht. Sie ist in einer ganz anders geprägten Generation aufgewachsen. Ihre  Lebenswirklichkeit in ihren Vierzigern war ganz anders als meine Lebenswirklichkeit heute, in meinen Vierzigern.

Von ihr habe ich vor allem dies eine gelernt: Dass Gott absolut zugewandt, treu und vertrauenswürdig ist. Meine Freundin hat das nicht immer ununterbrochen spüren können. Aber Gott ist ihr immer wieder nahe gekommen. Bis heute scheint sie einen besonderen „Draht nach oben“ zu haben.

Ich weiß nicht, wie meine Lebenswirklichkeit sein wird, wenn ich 80 Jahre alt bin. Vermutlich sehr anders als heute. Aber ich finde es eine ermutigende Perspektive, dass Menschen bei Gott nie zum „alten Eisen“ zählen. Im Gegenteil: Gott macht Menschen mit viel Lebenserfahrung immer wieder zu Glaubensanstiftern und Hoffnungsträgern und Mutmachern für die nächste Generation.

In Psalm 71, 18 wird diese Perspektive in einem Gebet ausgedrückt:

Verlass mich nicht, Gott, im Alter, wenn ich grau werde, bis ich deine Macht verkündige Kindeskindern und deine Kraft allen, die noch kommen sollen.

Ich wünsche Ihnen und mir heute die Gewissheit, dass Gott absolut zugewandt, treu und vertrauenswürdig ist. Und dass wir diese Hoffnung wach halten für alle, die noch kommen sollen.

 

(erschienen in der Sendereihe Anstoß bei ERF Plus)

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Gottes Superhelden

„Es gibt mehr Dinge im Himmel und auf Erden, als in unserer Philosophie geträumt werden“, lässt Shakespeare seinen Hamlet im gleichnamigen Stück sagen. Er drückt damit eine weit verbreitete Vermutung aus: In dieser Welt gibt es unsichtbare Dinge, die man wissenschaftlich nicht erklären kann.

Ich finde es interessant, dass diese Vermutung bis heute nicht totzukriegen ist. Viele aktuelle Jugendromane und Kinofilme spielen mit dem Motiv, dass geheimnisvoll begabte Superhelden uns Normalsterbliche insgeheim vor Unheil bewahren.

Dabei sind auch Engel immer wieder ein Thema. Auch wenn die Engeldarstellungen in Hollywood-Filmen und die Engelvorstellungen der Esoterik mit der Realität wohl genauso wenig zu tun haben wie die pausbäckigen Engelfiguren auf alten Gemälden.

Aber die Autoren der Bibel sind sich sehr sicher und sehr einig: Engel gibt es wirklich, und sie haben eine Aufgabe. Die wird im Neuen Testament in Hebräer 1,14 so beschrieben:

Alle Engel sind nur Wesen aus der himmlischen Welt, die Gott dienen. Er sendet sie aus, damit sie allen helfen, denen er Rettung schenken will.

Das ist das, was ich für heute über den Raum zwischen Himmel und Erde wissen muss: Gott will alle Menschen retten. Gott weiß, dass wir dabei Hilfe brauchen. Gott beauftragt dazu seine Engel.

Das möchte ich für heute dankbar annehmen. Und ich will mir von Gott gerne helfen lassen, ihn immer besser kennen zu lernen.

 

(erschienen in der Sendereihe Anstoß bei ERF Plus)

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