Kategorie: Jesus // Inspiration

Die Zukunft des Todes

Wenn ich die Zeitung aufschlage und die Nachrichten verfolge, begegnen mir immer wieder die gewalttätigen Auseinandersetzungen unserer Zeit. Sie werden mit moderneren Waffen als früher ausgetragen, sie kleiden sich in neue mediale Gewänder, sie haben manchmal religiöse Bezüge – aber  sie bringen nicht anders als in früheren Jahrhunderten den Tod hervor.

Tod, der menschliches Leben beendet, der Hoffnungen werdender Eltern und Träume aus Jugendtagen unwiderruflich unter sich begräbt. Tod, der Landschaften verwüstet, Vertrauen zerstört und unzähligen Menschen an Seele oder Körper verkrüppelt zurücklässt. Tod, den manche Menschen für andere Menschen für gerecht oder gerechtfertigt halten. Tod, der manchen in manchen Situationen als das kleinere Übel scheint.

Alle großen Erzählungen und Dokumente und religiösen Überlieferungen der Menschheit sind auch durchtränkt mit dem Thema Tod. Man kann die Menschheitsgeschichte nicht erzählen und vermutlich auch nicht verstehen ohne den Tod, den Menschen anderen Menschen gebracht haben und bis heute bringen. Man könnte meinen: Solange es Menschen gegeben hat und geben wird, werden Menschen andere Menschen umbringen.

Ich glaube nicht, dass das stimmt. (mehr …)

Mehr

1000 Jahre wie ein Tag

Es gibt eine Tatsache, die jedem Menschen bekannt ist, an der absolut niemand zweifelt. Und gleichzeitig ist es die Tatsache, die viele Menschen jeden Tag ignorieren, so gut sie können.

Wissen Sie, welche Tatsache das ist?

Es ist die Tatsache, dass jeder Mensch eines Tages sterben muss. Der Tod ist in unserer Welt, in Gesprächen, Zeitungen und Filmen überall präsent. Aber für die meisten Menschen bleibt es immer der Tod der anderen.

Ich glaube: Je mehr wir unsere eigene Vergänglichkeit ausblenden, desto mehr verschenken wir die Weisheit, die in dieser Tatsache verborgen ist. Aber man muss eine bestimmte Perspektive einnehmen, um den Schatz dieser Weisheit zu heben.

(mehr …)

Mehr

Was ich wirklich brauche

„Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen“ – dieses deutsche Sprichwort beschreibt eine immer wiederkehrende Lebenserfahrung durch alle Generationen: Wenn jemandem ein Missgeschick passiert, lassen die Kommentare der Umgebung nicht lange auf sich warten. Und meistens sind sie nicht hilfreich.

Ich finde es faszinierend, welche verschiedenen Rollen andere Menschen einnehmen, wenn jemand einen Fehler macht oder Schuld auf sich lädt. (mehr …)

Mehr