Kategorie: Jesus // Inspiration

Rhythmus der Schöpfung

Ich schlage meine Bibel auf, ganz vorne, und lese im 1. Buch Mose:

Gott der Herr machte aus Erde alle die Tiere auf dem Felde und alle die Vögel unter dem Himmel und brachte sie zu dem Menschen. Und der Mensch gab einem jeden seinen Namen.

Das ist der Rhythmus der Schöpfung: Gott erschafft, und der Mensch fügt das von Gott Gegebene in sein eigenes, menschliches Verständnis ein.

Ich denke an die kleine Geschichte, über die ich jedes Mal schmunzeln muss: Ein Atheist wettet mit Gott, dass er aufgrund des wissenschaftlichen Fortschritts nun auch einen Menschen erschaffen könne. Gott nimmt die Wette an – und lässt dem Atheisten höflich den Vortritt. Der Atheist beugt sich zur Erde, um einen Klumpen Lehm aufzuheben. Da unterbricht ihn Gott und sagt: „Hey, stop – nimm gefälligst deine eigene Erde!“

Gott hat den Menschen geschaffen mit einer unglaublichen schöpferischen Fähigkeit. Die Menschheitsgeschichte ist eine Geschichte des Ausgestaltens, manchmal verantwortungsvoll, und manchmal auch ohne Rücksicht auf Verluste. Aber immer arbeiten wir Menschen nur mit dem, was Gott uns gegeben hat.

So ist das in der Wissenschaft, und so ist das mit jedem einzelnen Tag. Mit dem Tag heute. Mit dem, was mich heute freuen wird und mit dem, was mich fordern wird. Was immer ich heute in die Hand nehme, hatte Gott schon vorher einmal in der Hand. Diese Perspektive hilft mir, staunender, dankbarer und verantwortungsvoller durch diesen Tag zu gehen.

 

(erschienen in der Sendereihe Anstoß bei ERF Plus)

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Nimmst du nur zur Kenntnis oder schon zu Herzen?

„Nimm dir das doch nicht so zu Herzen“, sagt Janina zu ihrer besten Freundin, die ihr unter Tränen berichtet, wie ihr Freund gerade mit ihr Schluß gemacht hat. „Sie sollten sich das besser zu Herzen nehmen“, sagt Dr. Hermann zu seinem Patienten, der trotz Übergewicht und zweier Herzinfarkte weiter regelmäßig Fastfood konsumiert.

„Etwas zu Herzen nehmen“ – das ist mehr als „sich etwas merken“. Mehr als ein bloßes „zur Kenntnis nehmen“. „Zu Herzen nehmen“ meint: ich verinnerliche etwas so, dass es meine Weltwahrnehmung und Sinnfindung berührt, meine Lebensmotive und Willensentscheidungen beeinflusst.

Manchmal geschieht das automatisch, obwohl ich es eigentlich nicht will. Wie bei Janinas Freundin mit ihrem Liebeskummer. Und manchmal kriege ich das „zu Herzen nehmen“ nicht hin, obwohl es gut für mich wäre. Wie beim Patienten von Dr. Hermann. Ich glaube, „zu Herzen nehmen“ ist eine aktive Entscheidung, dass etwas Wichtiges durchdringend und dauerhaft und zu mir gehören soll.

Zu einer solchen Entscheidung hat Mose das Volk Israel aufgerufen, nachdem er ihnen davon erzählt hatte, wer Gott ist und wie Gott ist und wie Gott sich gelingendes Leben vorstellt. Mose wörtlich (5. Mose 6,6-7):

Diese Worte, die ich dir heute gebiete, sollst du zu Herzen nehmen.

Als Mensch bin ich aufgefordert, Gottes Sicht der Dinge nicht nur „zur Kenntnis zu nehmen“, sondern sie zu Herzen zu nehmen. Dann kann ein Leben im Gottvertrauen durchdringend und dauerhaft zu mir gehören!

 

(erschienen in der Sendereihe Anstoß bei ERF Plus)

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Entdeckungsreise zur Quelle des Lebens

Wer Durst hat, dem werde ich umsonst von dem Wasser zu trinken geben, das aus der Quelle des Lebens fließt.

Dieser Satz klingt fast ein bisschen nach Werbung für ein Mineralwasser. Wenn ich mich aber näher mit diesem Satz beschäftigte, führt er mich in eine Entdeckungsreise zu Grundfragen unseres Lebens. Und er zeigt ein Bild der Zukunft, die eines Tages Wirklichkeit sein wird. Folgen Sie mir also auf eine kleine Entdeckungsreise? (mehr …)

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