Geburtsnachricht

Es ist ein Junge! Es ist ein Mädchen! … haben Sie schon einmal eine Geburtsnachricht erhalten?

In der Regel sind diese Nachrichten kurz: Junge oder Mädchen, Gewicht und Größe, Gesundheit von Mutter und Kind – vielmehr ist es oft erstmal nicht. Aber so kurz die Geburtsnachricht ist, so überschwänglich ist die Freude, die sie auslöst. Wie eine Welle, die vom Geburtsort und dem Geburtszeitpunkt ausgeht und sich ausbreitet, von der Familie über Freunde und Nachbarn bis hin zu allen, die davon in der WhatsApp-Gruppe erfahren.

So ähnlich war das damals bei der Geburtsnachricht von Jesus, nachzulesen in Lukas 2,10. Ein Engel überbringt sie einer Handvoll Hirten, und sie lautet:

Ich bringe euch eine gute Nachricht, über die im ganzen Volk große Freude herrschen wird. Heute ist euch in der Stadt Davids ein Retter geboren worden; es ist der Messias, der Herr.

Eine typisch knappe Geburtsnachricht: Ein Kind ist geboren. An einem bestimmten Ort – in Betlehem, der Stadt Davids. Zu einem bestimmten Zeitpunkt: Heute! Und: Dieses Kind ist ein Retter – der Messias, auf den ihr schon so lange gewartet habt!

Von diesem Moment aus breitet sich eine Welle der Freude aus, die bei den Hirten beginnt und sich am Ende im ganzen Volk ausbreitet. Eine Welle, die bis heute läuft. Eine Welle, die an Weihnachten auch Sie und mich erreicht.

Und wenn wir uns auf dieses Kind – Jesus – einlassen, dann gehören auch Sie und ich mit zur Familie. Zu Gottes Familie.

Was für eine Geburtsnachricht!

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