Halt in unsicheren Zeiten

ERF Erschienen als Beitrag in der Sendereihe "Anstoß" auf ERF Plus

Wir leben in unsicheren Zeiten. Durch die Corona-Pandemie sind viele in der Seele wundgescheuert. Viele vertraute Gewohnheiten sind auf einmal anders – oder verschwunden. Woran halten Sie sich fest in diesen Tagen? Woher nehmen Sie Zuversicht in Ihrem Innersten, in Ihrer Seele?

Ich persönlich glaube, dass Sicherheit und Hoffnung in unsicheren Zeiten nur von jemandem herkommen können, der außerhalb dieser Zeiten steht. Von jemandem, an dem sich meine Seele ausrichten und aufrichten kann – von Gott. So wie es der alttestamentliche Liederdichter David in Psalm 62,7 vor rund 3.000 Jahren formuliert hat:

Sei nur stille zu Gott, meine Seele; denn er ist meine Hoffnung. Er ist mein Fels, meine Hilfe und mein Schutz, dass ich nicht wanken werde.

Ich glaube, dass meine Seele genau das hören muss, zu Beginn eines neuen Jahres mitten in unsicheren Zeiten:

Es gibt eine Hoffnung, die durch diese Zeiten hindurch trägt – und das ist Gott. Gott ist dein Fels, das unerschütterliche Fundament deines Lebens, wenn alles unsicher scheint. Gott ist deine Hilfe. Du kannst ihn um Kraft und Orientierung bitten, wenn du dich überfordert fühlst. Gott ist dein Schutz. Du kannst ihm deine Zukunft anvertrauen, die dir niemand sonst wirklich garantieren kann.

Vielleicht machen Sie diese Worte Davids zum Leitwort für den heutigen Tag. Ich lade Sie ein, den Psalmvers mit mir zusammen zu beten:

„Sei nur stille zu Gott, meine Seele. Gott, du bist meine Hoffnung. Du bist mein Fels, meine Hilfe und mein Schutz, dass ich nicht wanken werde. Amen.“

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