Zu schön, um wahr zu sein?

ERF Erschienen als Beitrag in der Sendereihe "Anstoß" auf ERF Plus

Liebe. Freude. Frieden. Geduld. Güte. Rechtschaffenheit. Treue. Sanftmut. Selbstbeherrschung… klingt das zu sehr nach Traumschwiegersohn? Zu schön, um wahr zu sein?

Kaum jemand, der klar bei Verstand ist, würde sich selbst alle diese Persönlichkeitseigenschaften als Orden an die Brust heften. Und kaum jemand, der klar bei Verstand ist, würde sie sich nicht insgeheim für sich selber wünschen. Ganz tief drin in uns selbst wissen wir wohl alle, dass diese Dinge in uns selbst entstehen müssen, wenn es sie in dieser Welt denn überhaupt gibt.

Liebe. Freude. Frieden. Geduld. Güte. Rechtschaffenheit. Treue. Sanftmut. Selbstbeherrschung.

Die Gute Nachricht: Diese neun Persönlichkeitsmerkmale beginnen vielleicht klein, und sie wachsen vielleicht langsam, aber es gibt sie tatsächlich. Woher kommen sie? Der Apostel Paulus gibt im Galaterbrief im Neuen Testament die Quelle an: Gott. Genauer: Gottes Geist, der in jedem Menschen lebt, der sein Leben Gott anvertraut. Zitat (Galater 5, 22-23):

“Die Frucht des Geistes ist Liebe, Freude, Frieden, Geduld, Güte, Rechtschaffenheit, Treue, Sanftmut, Selbstbeherrschung.”

Der Geist Gottes lässt in Menschen das wachsen, was sie wahrhaft schön macht, ganz tief drin. Nicht zu schön, um wahr zu sein. Sondern schön, dass es wahr ist.

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