Zwei Sorten Menschen

Guter Impuls in einem Referat von Monika Deitenbeck-Gosenberg:

Manchmal teilen wir Menschen ein in zwei Sorten: Da gibt es „die mit Problemen“ und „die ohne Probleme“. Dabei gibt es in Wirklichkeit nur eine einzige Sorte Menschen: Menschen, die Probleme haben.

Bei manchen sind sie einfach so groß, dass ihre Kraft nicht ausreicht, die Probleme zu verbergen. Die Gemeinde Jesu kann wirklich der Ort sein, wo Menschen heil werden – aber nur, wenn wir uns das eingestehen. Alle.

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Carly Fiorina

Sie war einmal CEO von Hewlett Packard und eine der mächtigsten Frau in der US-amerikanischen Wirtschaft: Carly Fiorina. Dann wurde sie von einem Tag auf den anderen gefeuert.

Obwohl ich heute nur ein Video-Interview gesehen habe, das Bill Hybels 2007 mit ihr aufgezeichnet hat, fand ich Carly ziemlich beeindruckend: Ich habe selten eine Kombination von solch klaren, professionellen und konsequenten Gedanken bei einer gleichzeitig sehr offenen und verletzbaren Persönlichkeit erlebt.

Die Gedanken, die bei mir hängen geblieben sind, reichen eigentlich locker für mehrere Blog-Beiträge. Ein kleiner Auszug:

What you are is God’s gift to you – what you make of yourself is your gift to God.

Manchmal ist es wichtiger, die richtige Frage zu stellen, als die richtige Antwort zu geben.

Most of our fears are stupid – but they’re real none the less…

Leiterschaft ist mehr als Management. Sie beinhaltet die Fähigkeit zur Motivation: die Fähigkeit, ein Team in eine neue Richtung zu lenken.

Leiter sind Menschen, die Risiken für Mitarbeiter eingehen, um deren Potential zu entfalten.

Menschen bleiben sie selbst – egal welche Funktion sie ausüben oder welchen Titel sie verliehen bekommen.

There is a gift in everything.

Ich ahne, dass ich an dem einen oder anderen Punkt noch länger arbeiten werde. Wer mehr Carly Fiorina möchte, kann ihre Autobiografie „Mit harten Bandagen“ bei Amazon ordern.

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Wofür sterben?

Jesus malt einmal das Bild von einer Herde Schafe (in Johannes 10): Die einen Schafe werden von Pächtern gegen Geld gehütet. Sie machen ihren Job einigermaßen ordentlich, solange alles gut läuft. Aber sobald Gefahr heraufzieht und die Schafe von Räubern oder wilden Tieren bedroht sind, fliehen die Pächter: Das Risiko, das Opfer – es ist ihnen zu groß. Ganz anders die Besitzer der Schafe: Sie verteidigen sie mit ihrem ganzen Einsatz und riskieren ihr Leben für das Wohlergehen der Schafe.

Bill Hybels greift dieses Bild heute auf dem Willow Creek Kongress in Oberhausen auf, und konfrontiert Leiter mit der zugespitzten Frage: „Wofür würdest du sterben?“ Wie sehr machst du dir die Vision für deine Gemeinde, für deine Organisation, für deine Firma zu eigen? Wie weit wirst du dein Engagement aufrechterhalten, wenn Gefahr heraufzieht, Entmutigung aufkommt, die Vision bedroht wird?

Die Mitarbeiter, so Hybels, werden einen Leiter immer wieder bewusst oder unbewusst daraufhin testen, wie ernst er seine eigene Vision nimmt. Und kein Mitarbeiter, keine Gemeinde, keine Organisation wird stärker an eine Vision hingegeben sein als ihre Leiter.

Bin ich ein Pächter oder ein Besitzer?

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