In einem Interview mit dem Deutschlandfunk kritisierte der Kölner Erzbischof Kardinal Joachim Meisner kürzlich die „asymmetrische Religionsfreiheit“ zwischen Christen und Muslimen. Er äußerte dabei Verständnis für ein Befremden darüber, dass Christen in islamisch geprägten Ländern sich faktisch nicht frei entfalten könnten, hierzulande umgekehrt Muslimen aber weitgehende Religionsfreiheit eingeräumt werde. Das befürworte er auch, so Meisner.
Im Zuge dieses Interviews fällt dann ein Satz, der mich nachdenklich macht:
Ich habe keine Angst vor der Stärke des Islam, sondern vor der Schwäche der Christen.
Ist Meisners Angst berechtigt?
