Orientierung

Kurze Denkanstöße zu Führung, Orientierung und Inspiration – für Sinnstifter zwischen Anspruch und Alltag.

  • Besser lehren, besser lernen

    Wie man mit einem Skateboard das Bildungssystem an Schulen und Universitäten revolutionieren könnte: Ein leidenschaftliches Plädoyer für bessere Lehre und besseres lernen von Dr. Tae, einem völlig unkonventionellen koreanischen Physikprofessor:

  • Für Stuttgart 21 als atomares Endlager

    Zehn gute Gründe für Stuttgart 21 als atomares Endlager: 10. Nur ein tiefes Loch in Deutschland notwendig 9. Besserer Schutz der Wälder: Informationensflyer können zusammen gelegt werden 8. Weniger Fahrtkosten bei der Bereitsschaftspolizei 7. Besser asphaltierte Zugangswege für demonstrierende Senioren 6. Polizeitaktisch erfahrener Ministerpräsident vor Ort 5. Weniger Emissionen durch pendelnde Berufsdemonstranten 4. Ortsnahe Versorgung…

  • Evangelisation in Europa – falsch angepackt

    Habe mich neulich mit einem ausführlichen Artikel von Krish Kandiah über „Authentic Evangelism“ (authentische Evangelisation) auseinander gesetzt. Kandiah zeigt darin anhand der missiologischen Arbeit von Leslie Newbigin die Besonderheiten der europäischen Geistesgeschichte auf (Stichwort Aufklärung und Postmoderne) und erklärt, warum so manche traditionellen Methoden den christlichen Glauben zu vermitteln in Europa nicht (mehr) funktionieren. Was…

  • Post vom Kap 31 – Gott ist größer

    Gott hat größer – wirklich. Größer als meine Erwartungen an diese Woche Lausanne-Kongress in Kapstadt. Ich hatte mir eine geistliche Horizonterweiterung gewünscht – erlebt habe ich geradezu eine Explosion meiner Sicht auf die Macht Gottes und die Schönheit seiner Gemeinde in unserer Welt. Gott ist größer. Größer als unsere menschlichen Kulturen und Traditionen, an die…

  • Post vom Kap 30 – Gott und Geld

    Ein Schwerpunkt in den Nachmittagssessions war gestern ein Thema, mit dem sich vor allem die afrikanische Kirche zur Zeit stark auseinandersetzt – das so genannte Wohlstandsevangelium (prosperity gospel). Ausgehend von manchen amerikanischen Televangelists hat sich diese Art der Verkündigung in Teilen Afrikas in den letzten Jahren zunehmend ausgebreitet. Die afrikanischen Theologen J. Kwabena Asamoah-Gyadu und…

  • Post vom Kap 29 – Zitate vom Sonntag

    „No-one questions the fact that Christians in the 21st century are involved in spiritual warfare – if only by being attacked“ – Ramez Attalah, Ägypten „If you don’t pray, you are saying to God: I don’t need you“ – Hwai Tek, Malaysia „Evangelism is about connecting the word of God with the world of God.…

  • Post vom Kap 28 – Was von Kapstadt übrig blieb

    Ich habe viel gelernt in dieser Woche in Kapstadt, und vieles davon lässt sich nur schwer in Worte fassen. Folgende nicht gewichtete Eindrücke werde ich im Vergleich zu meiner bisherigen Situation in Deutschland mitnehmen: – Viele vollzeitliche Mitarbeiter gehen ihren Weg in den Dienst schneller und selbstverständlicher – Die evangelikale Gemeinde weltweit ist viel jünger,…

  • Post vom Kap 27 – Das größte Hindernis für Evangelisation

    Einer der besten Referate des Kongresses kam gestern vom Briten Christ Wright, einem der theologischen Vordenker der Lausanne-Bewegung hinter den Kulissen. In seinem Vortrag über das „größte Hindernis für Evangelisation“ brachte er eine nachdenkliche und selbstkritische Perspektive ein: „What hurts God most is not the sin in the world, but the failure of God’s own…

  • Post vom Kap 26 – Begegnungen

    Einen großen Teil meiner Kongress-Erfahrungen machen die persönlichen Begegnungen aus. Manche davon geschehen eher organisiert, wie z. B. in meiner Tischgruppe, in der wir durch die gesamte Kongresswoche hindurch in gleicher Zusammensetzung zusammen Bibel gelesen, Themen diskutiert und gebetet haben. Andere Begegnungen ergeben sich eher zufällig: Beim Anstehen am Kaffeestand, beim Entspannen in einer der…

  • Post vom Kap 25 – Warum, Lausanne?

    Auf mehrfachen Wunsch aus der Facebook-Community hier ein paar Sätze dazu, welche strategischen Ziele der Lausanne-Kongress 2010 in Kapstadt über die persönlichen Erfahrungen der Teilnehmer hinaus verfolgt: Lausanne 74 war die Geburtstunde eines gemeinsamen evangelikalen Missionsverständnisses und eines evangelikalen Netzwerks. Beides ist heute weitgehend etabliert, das kann und will der Lausanne-Kongress in Kapstadt nicht wiederholen.…