Stolz
Kurze Denkanstöße zu Führung, Orientierung und Inspiration – für Sinnstifter zwischen Anspruch und Alltag.
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Wenn man vor lauter Frömmigkeit Gott nicht sieht
Religion macht absurd. Ich staune immer wieder darüber: Die eigenen Vorstellungen darüber, wie Gott zu handeln hat, können völlig blind dafür machen, wie er tatsächlich handelt. Es ist tatsächlich möglich, vor lauter Frömmigkeit Gott nicht zu sehen. Ein besonders klares Beispiel für diese Absurdität der menschlichen Seele wird in Johannes 9 beschrieben. Das eigentliche Handeln…
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Jesus und der Akkusativ
Ach, was habe ich mit der Grammatik gehadert zu Schulzeiten! „Präpositionale Bestimmung des Ortes“ – wofür braucht man das später im Leben? Und dann schwimmen einem noch die ganzen Fälle davon – Nominativ, Genitiv, Dativ, Akkusativ… obwohl man versucht, sie mit Prüffragen gegen das Davonschwimmen zu sichern: Wen oder was hat der Vater geholt? Das…
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Der Scheba-Faktor
Manchmal begegnet mir eine Geschichte, und eine leise innere Stimme sagt: „Das hat eine tiefere Bedeutung. Denk da noch einen Moment drüber nach. Da ist mehr dran, als du denkst“. Ich vermute, die leise innere Stimme arbeitet fröhlich mit dem Heiligen Geist zusammen. Auf jeden Fall ist sie da. Und manchmal flüstert sie, unhörbar. Letzten…
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Murren und Zweifeln
Ist Gott ein Schleifer, der bedingungslose Unterwerfung fordert? Der Gedanke könnte einem kommen, wenn man zum Beispiel folgenden Bibelabschnitt liest (Philipper 2, 14): Tut alles ohne Murren und ohne Zweifel, damit ihr ohne Tadel und lauter seid. Ohne Murren? Ohne Zweifel? Alles? ALLES? Verlangt Gott hier von denen die an ihn Glauben Unterwerfung, Ausschalten des…
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Lachen gegen den Stolz
Coole Idee im Buch von Mahaney, um den eigenen Stolz in die Schranken zu weisen: Über sich selbst lachen. Mahaneys These: Stolze Menschen können nicht über sich selbst lachen, denn sie sind ständig damit beschäftigt, ihre Würde zu bewahren. Dabei haben sie (wie wir alle) eigentlich genug Anlass, über sich selbst zu lachen!
