Das Jahr 2025 neigt sich dem Ende zu. Mit Blick auf die großen globalen Fragen – Klimawandel, Frieden in Europa, Polarisierung, KI – wie auf die Zukunftsaussichten hierzulande haben viele den Eindruck: Wir leben in erschütterten, verletzlichen und unberechenbaren Zeiten. Wir leben in einer erschütterten, verletzlichen und unberechenbaren Welt.
Und wie immer in solchen Zeiten fragen sich Menschen: Wie finde ich in einer solchen Welt Sinn? Und vielleicht auch: Wie kann ich Sinn stiften für andere?
Christen feiern an Weihnachten, dass Gott in dieser Sinnfrage den entscheidenden Impuls gesetzt hat. Mit dem Kind in der Krippe kommt der entscheidende Durchbruch für die Wiederherstellung der Welt, wie Gott sie sich ursprünglich gedacht hat. In aller Erschütterung, Verletzlichkeit und Unberechenbarkeit ist da jetzt auch … Hoffnung.
Hoffnung, weil Gott immer noch ein „Go“ hat für diese Welt.
Hoffnung, weil Gott sich selbst untrennbar verbunden hat mit dieser Welt.
Hoffnung, weil es eine begründete Perspektive für eine gute Zukunft gibt.
Mit dieser Hoffnung macht diese Welt für mich Sinn. Und ich glaube: Diese Hoffnung gibt Menschen Kraft und Mut, im Namen dieser Hoffnung Sinn zu stiften für andere. Denn wir können wissen: Der Dunkelheit gehört nicht die Zukunft; an Weihnachten bringt Gott das Licht zur Welt.
In diesem Sinne wünsche ich dir und allen, die zu dir gehören, eine gesegnete Advents- und Weihnachtszeit – und einen starken, zuversichtlichen Start in ein sinnvolles und sinnstiftendes neues Jahr 2026!