Wenn du wüsstest, was auf dich zukommt

Neulich habe ich zurückgedacht an den Anfang des Jahres 2020. An die Ziele und Vorstellungen, die ich mir im Januar für dieses Jahr ausgemalt habe. Heute scheint mir das alles wie aus einer weit vergangenen Zeit zu stammen. Die Corona-Pandemie mit ihren Begleiterscheinungen und Einschränkungen hat das, was früher „normal“ war, in Verunsicherung getaucht. Und damit diesem Jahr eine Richtung gegeben, von der ich im Januar noch nichts ahnen konnte. Hätte damals jemand beschrieben, wie ich dieses Jahr erleben würde – ich hätte ihm nicht geglaubt.

Wie gut, dass ich vieles nicht weiß, bevor es passiert! Es ist ein Zeichen von Gottes Fürsorge, mich nicht auf einen Schlag mit all dem zu konfrontieren, was auf mich zukommen wird. Jeden einzelnen Tag für sich annehmen und leben – das ist für mich als begrenzter Mensch Aufgabe und Weg genug.

Aber Gott gibt denen, die ihm vertrauen, noch ein Versprechen mit auf ihren Weg in die Zukunft. Paulus, der glaubens- und lebenserfahrene Apostel, bringt es im Neuen Testament so auf den Punkt (1. Korinther 1,8):

Gott wird euch die Kraft geben, im Glauben festzubleiben, bis das Ziel erreicht ist.

Ich weiß nicht, was auf mich zukommen wird. Aber ich weiß, dass Gott mir Kraft schenken wird, ihm weiter zu vertrauen, so gut ich kann und so lange ich lebe.

Manchmal ist das alles an Gewissheit, was Gott mir gibt. Und ich merke: Es ist alles an Gewissheit, was ich wahrhaft brauche.

1 Antwort
  1. Hallo Jörg,
    wenn ich gewusst hätte was 2020 auf mich zukommt, währe ich umgekehrt! Das bringst du total auf den Punkt!
    Es ist doch Gottes Weite, Güte und Barmherzigkeit dass er es uns häppchenweise mit persönlichem Kraft-Support zumutet.
    lieben Dank! Almuth

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