Fünf Gründe für Kirche, sich in Social Media zu engagieren

Warum soll/muss/darf sich die Kirche Jesu in sozialen Netzwerken engagieren? Ich weiß, dass es da immer noch Kritiker, Skeptiker und Zauderer gibt. Dabei gibt es gleich eine Handvoll guter Gründe. Hier sind meine TOP 5:

  1. Reichweite: Weil da mehr Menschen sind als in Kirchenbänken oder im Gemeindehaus. Früher stand die Kirche am Marktplatz, heute ist Social Media der Marktplatz.
  2. Prägekraft: Weil da Menschen ihr Weltbild gewinnen, oft auch in isolierten Kommunikationsblasen. Wer ein christliches Menschen- und Gottesbild prägen will, muss in diesen Ring steigen.
  3. Dialog: Weil da Menschen äußern, was sie bewegt und was sie denken. Wer für die Gegenwart relevant sein will, muss hier in den Dialog suchen und hinhören.
  4. Aktivierung: Weil da Menschen kommunikativ aktiv werden können. Priestertum aller Gläubigen? Jeder Christ ein Missionar? Social Media ist eine Chance, dass aus Konsumenten wieder Botschafter werden.
  5. Mission: Weil da Menschen sind, die die Hoffnung des Evangeliums brauchen. Social Media ist ein Land mit vielen Millionen Einwohnern. Wie könnte Kirche das auf ihrer Landkarte zum Sperrgebiet erklären?

Was siehst du, wenn du an Kirche und Social Media denkst?

2 Antworten
  1. Peter Frenzer

    Ich stimme Dir in allen 5 Punkten zu und muß zugeben, daß die FeG’s in puncto Social Media Lichtjahre weiter sind als die Landeskirche (zu der ich gehöre). Immerhin gibt es dank unserer engagierten Küsterin Ansätze auf Insta und Facebook.

  2. Danke für den Beitrag. Die Institution Kirche sehe ich hier noch weit entfernt. Vor allem in der heutigen Zeit sind wir verpflichtet neue Wege zu gehen. Im Sinne des Missionsgedanken dorthin zu gehen wo wir Menschen noch treffen können

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