Wohin führt mein Weg?

Wissen Sie, was mich an der Bibel immer wieder fasziniert? Dass ich in ihren Seiten hautnah miterleben kann, wie Menschen mit Fragen ringen, die ich auch habe. Wie Gott in diese Fragen hineinspricht. Und was passiert, wenn Menschen diesem Reden Gottes vertrauen.

Nehmen wir zum Beispiel die Apostelgeschichte – streckenweise ein Reisebericht von Leuten wie Paulus, der sich aufmacht, überall im Mittelmeerraum christliche Gemeinden zu gründen. Immer wieder bewegt ihn die Frage: Wohin führt der Weg, auf dem Gott mich leitet?

In der Apostelgeschichte Kapitel 16 wird das einmal so beschrieben:

Paulus sah eine Erscheinung bei Nacht: Ein Mann aus Makedonien stand da und bat ihn: Komm herüber nach Makedonien und hilf uns! Als er aber die Erscheinung gesehen hatte, da suchten wir sogleich nach Makedonien zu reisen, gewiss, dass uns Gott dahin berufen hatte, ihnen das Evangelium zu predigen.

Paulus nimmt in einer Vision oder einem Traum wahr, was Gott von ihm möchte. Und er traut sich zu tun, was er da wahrgenommen hat.

Wenn man die Apostelgeschichte dann weiterliest, stellt man fest: Dadurch ist das Christentum nach Europa gekommen. Und damit auch zu Ihnen und zu mir. Ich will von Paulus lernen: Es lohnt sich, nach Gottes Wegführung zu fragen und Gottes Antwort zu folgen.

Probieren Sie es gemeinsam mit mir aus?

 

(erschienen in der Sendereihe Anstoß bei ERF Plus)

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Fundamental

Vor ein paar Jahren musste ich unsere Terrasse erneuern. Die Natursteinplatten verschoben sich gegeneinander wie Eisschollen in der Arktis, und nicht selten drohten Gäste bei einem falschen Tritt mitsamt einer Platte den steilen Hang neben der Terrasse hinabzustürzen.

Ich entschied: die Fundamente für die neue Terrasse lege ich in Eigenarbeit. Löcher bis in eine frostsichere Tiefe graben, den harten Lehmboden ausheben, die Betonfundamente gießen. All das war viel härter, als ich es vorher erwartet hatte. Es wäre so viel leichter gewesen, es mit den Fundamenten nicht so genau zu nehmen. Aber ich weiß auch: Wir hätten dann nicht lange Freude an der neuen Terrasse gehabt.

Heute denke ich nicht mehr oft über die Plackerei mit den Fundamenten nach. Aber ich profitiere davon, jeden Tag. Und meine Familie und unsere Gäste auch. Es lohnt sich eben, die Sache mit den Fundamenten ernst zu nehmen. Beim Bauen einer Terrasse genauso wie mit dem Leben. Jesus hat das einmal so verglichen:

Wer meine Worte hört und danach handelt, gleicht einem klugen Mann, der sein Haus auf felsigen Grund baut.

Sich nach dem richten, was Jesus sagt, ist nicht immer einfach. Es ist manchmal härter, als ich es vorher erwartet hätte. Aber ich profitiere davon, jeden Tag. Und das können Sie auch!

 

(erschienen in der Sendereihe Anstoß bei ERF Plus)

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