Tage der Dürre

Es gibt sie immer wieder: Tage der Dürre. Mir steht ein schwieriges Gespräch bevor. Oder ich fühle mich krank und ausgelaugt. Oder ich muss mich von einer lieb gewonnenen Vorstellung für immer verabschieden.

Tage der Dürre. Die Bibel ist voll von solchen Bildern. Kein Wunder – sie ist entstanden in einer Weltregion am Rand der Wüste. Deshalb verwenden ihre Autoren immer wieder grünende Pflanzen als Bild für ein gelingendes Leben.

Das hat auch mit Gott zu tun. (mehr …)

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Vor Gott verstecken

Haben Sie schon einmal zugesehen, wenn kleine Kinder Verstecken spielen? Sie krabbeln unter Tische, verbergen sich hinter Vorhängen – und manchmal halten sie sich einfach mit den Händen die eigenen Augen zu. Sie tun das in der sicheren Vermutung, sie selbst würden dadurch unsichtbar.

Als Erwachsene schmunzeln wir darüber – weil wir wissen, dass man sich nicht aus einem Raum hinaus zaubern kann, egal wie sehr man es sich wünscht. Und dass man nicht dadurch unsichtbar wird, dass man sich selbst die Augen zuhält.

Wie ist das mit Gott? Könnte ich mich eigentlich vor ihm verstecken, wenn ich das unbedingt wollte? Oder anders herum gefragt: Kann Gott sich soweit von mir entfernen, dass ich ihn nicht mehr finden kann? (mehr …)

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